Berndeutsch: Pfanntatze und Tirggeli

Was genau stehlt sich ein Zürcher unter diesen beiden Begriffen vor?

Pfanntatzen? Mal noch gar nichts =D

Tirggeli? Na, der berühmte Zürcher Tirggel natürlich =D

 

HAHA, weit gefehlt.

Den Zürcher Tirggel kannte ich bis dahin noch gar nicht. Der sieht folgendermassen aus:

Migros Tirggel

Das Gebäck das ich meine sieht aber nicht wirklich ähnlich aus wie das da oben, sondern wie folgt:

Naaaa, Überrascht? Genau, wir Berner sagen den Schenkeli auch „Tirggeli“ =) Nun die Bonusfrage: Wer kennt den noch die „Schlüferlis„?

Zu den Pfanntatzen muss ich eigentlich nicht so viel sagen. Wer sich nicht vom merkwürdigen klingen direkt abschrecken lässt, kann eigentlich mit den Worten Pfann und Tatzen schon sehr viel kombinieren.

Pfanntatzen sind also……. *trommelwirbel* ……… Topflappen!

Simpel, oder? =)

(Das Beste an solch Wortdiskussionen finde ich ja immer, wenn mich die Leute (Anderskantöndler) dann fragen „öhm, wie genau sage ich dem Ding jetzt eigentlich selber?“ Wer hat nun Mühe mit welchem Dialekt? 😉  )

2 thoughts on “Berndeutsch: Pfanntatze und Tirggeli

  1. Im Zürichdeutschen kann man auch noch „en Tirgel ha“, was „besoffen sein“ heisst (altmodisch). „Schenkeli“ und „Schlüferli“ kennen wir zumindest im Zürcher Unterland. „Pfanntatzen“ habe ich nicht gekannt, bei uns sind das „Topflümpe“.

    • Ah, den Ausdruck kannte ich definitiv nicht, vorallem hat mir kein Zürcher sowas in die Richtung gesagt, wenn wir über Tirggeli diskutiert haben =D Danke dafür! =)

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