Shooting Stuff

Zwischendurch mag ich es, mich vor der Kamera darzustellen.

Die ersten Schritte im Bereich Modeln habe ich im 2008 gemacht und dieses Interesse dann leider nicht gross gepflegt.

Erst im 2016 hab ich dieses Hobby wieder neuentdeckt und freue mich von Zeit zu Zeit neue Ideen umzusetzen.

Unten ein paar Beispiele von diversen Projekten oder direkt HIER , wenn ich mal nicht vergesse Beiträge zu erstellen oder direkt auf Insta oder FB

 

Ich bin für vieles offen und mag den Wandel zwischen sein und scheinen.

 

 

Greenfield 2025 – Bericht

Mittwoch

Es ist Greenfield Mittwoch, ich mache mich auf den Weg Richtung schönste Tage im Jahr.

Und natürlich dauert es ca 3.5h, bis ich überhaupt in die Nähe von Interlaken komme. Ich lerne es auch irgendwie nie 🙂

Eigentlich wollte Meier heute schlau sein und gar nicht mit auf das Gelände kommen. Aber wo ich schon mal da bin, opfert er sich, um mit mir das Greenfield Wochenende einzuläuten. Merci.

Und warum hab ich Eis Bier notiert? ==> Die Frage wurde im Gruppenchat geklärt, weil es nicht um ein EIS Bier ging, sondern um „ein Bier, nicht zwei“… Ich muss mir wohl jeweils auch noch aufschreiben, ob ich im Dialekt Notizen mache oder nicht. xD

 

Schon am ersten Tag begegnen mir ganz viele Leute aus der Firma und schon jetzt nicht mehr so ganz nüchtern. War ja auch heiss heute.

Und ich hole mir beim Merch Stand Zeuchs, weil ich ein Greenfield Opfer bin. Sorry oder.

Irgendwer gibt mir ein herzliches Kompliment (“I ha nur wöue säge, dass du mega hübsch bisch”) und mein Wochenende fängt doch schon mal gut an.

 

Donnerstag

Donnerstag ist immer zum ausschlafen gedacht. Meistens. Ausschlafen und Einkaufen.

Während Meier noch bis zum Mittag arbeitet, schaue ich, dass die Vorräte der Greenfield WG gefüllt werden.

Natürlich gibt es schon kein Ruggenbräu mehr im Coop und ich muss noch etwas suchen, um meine Kupels mit Bier zu beglücken. Zum Glück gibt es aber überall irgendwas für mich. Kalt, Alkoholfrei und es macht je nachdem auch Zisch beim Öffnen, einfach nur für den Klang der Zusammengehörigkeit. Weil Bier isch grusig 🙂

Dann hole ich meine Schwester vom Bahnhof ab und wir machen uns bald einmal auf den Weg Richtung Gelände.

Aber halt, was ist das? In diesem Jahr fangen die Alphornbläser zu früh an. Sowas geht gar nicht. Resp es wäre in Ordnung, wenn sie dann trotzdem bis zum angegebenen Zeitpunkt spielen würden, aber dann auch zu früh fertig zu sein. Schwierig. Vor Allem, weil wirklich viele Leute noch bei der Sicherheitskontrolle standen, während dem das Intro schon fast durch war. Ein Minuspunkt für die Orga 2025.

 

Wie immer treffe ich bekannte Gesichter und freue mich über jede Begegnung. Es ist so heiss.

Also suchen wir öfters den Schatten auf, weil wir werden ja auch älter und schlauer, oder müder. Irgendwas werden wir auf jeden Fall.

 

Ich werde gefragt, ob Meier meine Frau ist (ähm, hä?)    => Nein, er ist nicht meine Frau. Aber ich schlafe bei ihm. *Zwinkizwonki*  Also ja, im Gästezimmer, mit zwei anderen Mädels, weil wir jedes Jahr seine Wohnung besetzen als Greenfield WG (und ihm daher auf Ewig mit Dank verpflichtet sind)

 

Wir haben herausgefunden => Ein Bowler ist eine Zylone

Und wir besprechen die Theorie, ob bei Powerwolf die Fans schreien: “Ich will ein Wölfchen von dir”  ((=> (Tun sie übrigens nicht))

Also ich glaube nicht, ich hab nämlich ein erstes Mal ausprobiert und dabei ein Teil es Konzertes verpasst.

=>  Erstes Mal ausgeknipst werden an einem Greenfield Festival.  (0 Sterne, kann ich gar nicht empfehlen)

Ja, es war heiss, aber dass jemand dann ne halbvolle Sprühflasche über die Besucher schmeisst, während eines Konzertes fand ich schon ziemlich kacke.

Ich hab mich nämlich nur kurz zu meiner Truppe umgedreht und ein Schlag auf dem Kopf gespürt. Und dann lag da ne Flasche neben mir und alle schauen mich besorgt an.

Während ich erst realisierte, woher das Schlaggefühl kam, stand meine Schwester direkt vor mich und frage ob alles ok sei. Während ich eigentlich Ja sagen wollte, konnte ich noch knapp “Ich mache kurz nen Neustart” flüstern und zum Glück haben mich Leute aus unserer Truppe direkt aufgefangen. Da lag ich nun, ich armer Tor…

Mit Wasser, Zucker und kurz liegen bleiben hat sich mein Kreislauf aber bald wieder erholt und ich stand wieder da. Etwas zittriger als vorher, aber ich stand 🙂

Es gibt sie also noch, diese ersten Male 🙂

Kurz vor Electric Callboy treffen wir die Greenfield Freunde, die mich mit ihren “Wie viel Bier trinken wir vor dem Betreten des Geländes schon mal” Zahlen zutiefst beeindrucken und schockieren. Aber euch mag ich trotzdem. Weil wir haben alle schöne Augen 🙂

Ich versuche während des Konzertes sogar mit X. zu telefonieren, da wir eigentlich beide mal zusammen an ein Electric Callboy Konzert gehen sollten. Irgendwann.

Nach EC machen wir uns auf den Heimweg.

Eigentlich untypisch, aber ich habe Kopfschmerzen vom Schlag und möchte nicht am ersten Tag eine Überreizung riskieren. Gehirnerschütterung kenne ich schon, kann ich auch nicht empfehlen.

 

Die ganze Greenfield WG macht sich zusammen auf den Heimweg. Manche nicht mehr ganz so nüchtern: “Wieso isch är schneuer aus mier? Är louft doch zigzag!” (Ja meine Liebe, du doch auch..)

Freitag

Mürrgu ruft an!  Wir treffen uns am See mit Geheimnissen.

Und einem kleinen Frosch 🙂

Zurück auf dem Gelände finde ich meinen grüne Jacke Buddie, der heute für einen Tag angereist ist, weil er eigentlich gar keine Zeit hatte. Yey.

Wir haben tiefe und wichtige Themen an diesem Tag zu besprechen:

  • “Er sandy ihres chnoblibrot isch grösser” – “Es chunt nid uf d grössi druf a, sondern wie sehr de näre stinksch”     ??????
  • “U wemer chli füecht wärde, de ischs haut so. Das passiert mängisch”
  • “I tue sache degradiere..” – “Du meinsch delegiere?”

Zum Thema letzte Band:

  • “Die muess guet si, es het huere viu lüt.” – “Bi volbeat sis meh lüt gsi, u di hei ei stung lang ds gliche lied gsunge”
  • “Är het äuä überau kes tattoo woner haar het?” – “Är het überau haar.” – “Ja, abr dänk bruni odr schwarzi Haar”

Ich sollte öfters auch noch Fotos machen, wenn wir diese Gespräche führen.

  • “Kennsch paul fikschen? isch e homo porno”

 

ähm ja, heute keine Unfälle oder ähnliches, nur einfach Greenfield total. Aber auch heute werden wir nicht wirklich alt auf dem Gelände. Die Hitze schlaucht total.

Samstag

Samstag Morgen, alle schleichen sich langsam aus den Zimmern.

Stähli richtet sein Handy neu ein und findet kostenlose Hintergrundbilder mit dem Titel “schwarz” welches schwarz ist. Die Frage bleibt, ob das nächstes Jahr wohl immer noch so sein wird?

  • “Die Uniform sieht sehr dick aus (der Stoff)” – “Nein, dass ist nur der mann in der Uniform”

Heute sind wir ganz krass drauf und gehen Axt werfen. Also ja, machen wir tatsächlich, aber alle wissen wie das bei mir aussieht und wir lachen zwar, abr sagen nichts mehr dazu.

Irgendjemand erfindet den One Persone Circle Pit und ich bin nicht sicher, ob ich Mitleid haben muss oder die Idee genial finde.

Im Mittelalterdorf treffen wir auf nen Freund, der dort ein Spiel verkauft und testen dieses aus. => Perthro kann man übrigens auch online kaufen oder sich bei mir melden, damit ich die Anfrage weiterleiten kann 😀

Wir wollten eigentlich nur das tolle Zelt unseres Freundes fotografieren, aber da gerade sein Kollege drin sass, hat er ganz kurz für uns posiert, damit es heisse Zelt Fotos gab.

  • Kann mir aber bitte jemand erklären, was es mit Sandro auf sich hatte? Wer ist Sandro?  => Weil ⇒ “ „Sandro“ möchte meine S chuhe nicht küssen / abschlecken”

Es war wohl heiss. (Ich schiebe in diesem Jahr alles aufs Wetter…)

  • In der BZ werden wir als “schlecht gealterte 25 Jährige” bezeichnet, was irgendwie stimmt und irgendwie gemein ist 🙂
  • Weiss jemand, warum mir Chrigi noch 4 Gründe wegen seinem bönigen Tattoo geschickt hat? Was für Gründe? Pro oder contra?
  • Mir fällt während des Konzertes von In Flames auf, dass die gar nicht wie In Extremo tönen. Überraschung, drei Tage ne falsche Bandf im Kopf gehabt (weil ich beide nicht wirklich gross höre.. Sowy)

Kurz vor dem Ende von allem gehe ich an den Redbull Stand, weil es da Leuchtbecher gibt und ich die echt toll finde. und weil die Dame an der Bar ein Goldschatz ist, gibt sie mir anstatt einfach nur  einen, ein paar der Becher mit. Die stehen in meinem Küchenschrank und machen mich immer wieder sehr, sehr glücklich.

Auf dem Rückweg begegne ich einem netten Typen, der einen Chübel in der Hand hat und ich entsprechend ein Foto machen darf für unsere Chübel Gruppe, weil irgendwie haben wir alle verkackt dieses Jahr und keinen eigenen Chübel getrunken. (Also ja, höhö, ich esse zwei Früchtchen und grinse die nächsten zwei Stunden fröhlich vor mich hin.. Also wie immer)

Hach, nächstes Jahr sollte ich den Bericht wohl wieder etwas schneller schreiben. Aber einfach nur die notierten Kommentare zu lesen lassen mich grinsen und zu wissen, das die Wildcard Karten im Regal liegen, machen mich happy und lassen die Vorfreude fürs 2026 grad riesig steigen.