Heute ist Welt Tierschutz Tag.
Ein Tag, an dem man sich vielleicht mal wieder die Frage stellt, was man selber für den Tierschutz so machen könnte.
Ich würde gerne mehr machen, um die Tiere dieser Welt zu schützen. Natürlich ist es toll, ab und zu im Tierheim eine Sachspende vorbei zu bringen und mit den Tieren vor Ort zu schmusen oder Gassi zu gehen. Natürlich ist es super, seine Zeit für die Tierhilfe zu investieren, um Listen zu erstellen, Zahlungen weiterzuleiten oder ganze Homepages zu betreuen. Und richtig super ist es, wenn man mal direkt zu den Orten fährt oder fliegt, welche man unterstützt.
Aber gäbe es nicht immer noch mehr zu machen, oder zu helfen?
Ich bewundere sehr, wie Magda Mumenthaler von den Tiervermittlungen oder Michele Augsburger in Agadir vor Ort Tag für Tag für die Tiere da sind und für diese kämpfen.
„Leider“ kann ich ja nicht immer Urlaub in Agadir machen, oder bin sonst voll verplant, dass es auch nicht oft genug für die Besuche im Tierheim reicht. Aber immerhin kann ich spenden und meine Spenden kommen da an, wo diese gebraucht werden.
Meine Patenkatze, die ich letztes Jahr in Agadir besuchen konnte, ist leider bald nach meinem Besuch verstorben. Nounours lit an einer Hautkrankheit und als ich das erste Mal ein Foto von ihr sah, nannte ich sie gleich liebevoll „Gisma“.

Zusammen mit der kleinen, roten Katze sitzt Gisma im Katzenhimmel und hat nun ein wunderschönes, weiches Fell, ohne Schmerzen oder offenen Stellen.

Seit ich mir Gedanken zum Thema Tierschutz mache, frage ich mich auch, warum es immer noch so viele Menschen gibt, die ihre Haustiere nicht kastrieren wollen.
Ich kann ja verstehen, das es bei Hunden zu einer merkwürdigen Zwitterfunktion kommen kann. Aber das ist auch wirklich die einzige, irgendwie annehmbare Entschuldigung.
Zu teuer? Wohl kaum, den heutzutage gibt es ganz tolle Vereine und Organisationen, welche bei der Kastration von Haustieren helfen, und das gegen ein kleines Entgelt, oder sogar gratis.
Prestige? Wohl kaum. Keiner findet dich nämlich toller, nur weil deine Katze dicke Eier hat. Eher bist du verantwortlich, wenn andere Katzen im Quartier verbissen und gequält werden, den die dicken Eier und die rolligen Kätzinnen führen zu unschönen Revierkämpfen, die nicht sein müssten.
Weil Tierbabies so süss sind? .. …. …… Sori, da fällt mir echt nichts nettes ein.
Es gibt bestimmt noch ganz viele tolle Ausreden, warum man sich weder im Tierschutz einsetzt, noch sich über seine eigene Haustiere Gedanken macht.
Aber mal ehrlich, ich habe in diese Jahr schon einen mir unbekannten Esel unterstützt, habe ein paar Meter Zaun in Thailand gespendet, habe für den Welttollwuttag 100 Impfdosen locker gemacht (müsste ich ja nicht, den ICH bin ja jetzt für die nächsten 5 jahre gegen Tollwut geschützt) und spende monatlich einen Betrag an mir bekannte Organisationen (wobei ich selber involviert bin bei der Orga, und so sicher bin, das mein Geld auch ankommt wo es soll), spende jährlich einen Teil meines 13. und darf täglich mit unserem kleinen Spanier kuscheln, den wir bei Magda gefunden haben.

Und trotzdem denke ich, es ist einfach noch nicht genug.
Wenn doch nur Jeder ein paar Impfdosen oder ein paar Meter Zaun spenden würden. Eine kleine Patenschaft für die Tiere im Tierheim übernehmen , oder sich vielleicht sogar selber einem Tier aus dem Tierhiem ein Zuhause geben würde.
Was sind eure Ideen zum WeltTierschutzTag?
Wie würdet ihr Anfangen die Tierwelt zu retten?
Genau heute sind alle ideen willkommen, denn wer Ideen hat, macht sich auch Gedanken. Und manchmal ist ein kleiner Gedanke der Anfang von etwas Grossen.
