Muttertag – Wenn man eine „Unmutter“* ist

Am letzten Sonntag war Muttertag.
Für mich offiziell das erste Mal als Mutter.

Und obwohl unser Krümel natürlich noch zu klein ist, um „Muttertag“ zu feiern, hab ich mich irgendwie stolz gefühlt, nun auch einen Anspruch auf diesen Tag zu haben.

Gleichzeitig hatte ich aber letzte Woche auch die Erkenntnis, dass zum Muttersein nicht zwingend ein eigenes Kind gehört.

Cap, unser rotes Katerchen, musste letzten Dienstag zum Tierarzt, weil er ganz üblen Zahnstein hatte und dieser nur unter Vollnarkose entfernt werden konnte. Die Alternative wäre gewesen, das er Schmerzen gehabt hätte, wegen unschönem Zahnfleisch und die Zähne irgendwann ausgefallen wären. Das wollten wir nicht.
Also Termin beim Arzt vereinbart und der Schmusekater am Morgen vorbeigebracht.

Nach dem ich wieder im Auto sass, wurde mir schon ganz übel. Der Gedanke, dass mein Kater, der mich seit knapp zehn Jahren begleitet, der mich durch viele Hochs und Tiefs begleitet hat, den ich, als er noch winzig klein war zum ersten Mal in den Händen hatte, der knapp ein Drittel meines Lebens immer da war, nicht mehr aus der Narkose erwachen würde, war plötzlich überall.
Ich hatte Panik und war froh nicht zur Arbeit zu müssen, da ich frei hatte.
Der Kontrollanruf am Mittag war leider nicht sehr hilfreich, da Cap noch nicht dran gewesen ist. Also weiter bangen.

Erst als ich wieder beim Tierarzt stand und mir unser Kater überreicht wurde, etwas beduselt und ko von der Narkose, aber gesund, konnte ich wieder frei atmen.
Und mir wurde klar, dass ich schon seit knapp 10 Jahren zu diesem kleinen Tier schaue, es liebe, füttere und betreue und sein ganzes Wohlergehen vor das Meinige stelle.
Und mir wurde klar, dass man kein eigenes Kind geboren haben muss, um sich als Mutter zu fühlen.

 

*Unmutter“ bezieht sich übrigens nicht auf „schlechte Mutter“ sondern auf die Tatsache, dass ein „Untisch“ alles ausser einem Tisch sein kann und eine „Unmutter“ keine Mutter ist. Das erklär ich aber wohl am Besten in einem eigenen Artikel.

Weil ich dich liebe…

Es ist einer dieser Tage/Wochen in der mein Herz kurz vor dem Platzen steht. Die Welt steht Kopf, irgendwo ist immer was falsch. Und während das Leben anderer irgendwie aus dem Ruder läuft, da läuft mein Herz über vor Glück.

Das Glück dich gefunden zu haben. Dich an meiner Seite zu wissen. Zu wissen, das du mich nimmst wie ich bin, an Schlechte-Laune Tagen genau so, wie an den Musical Tagen.

Manchmal habe ich Angst, dass ich dir nicht genügend sage, wie sehr ich dich liebe. Und trotzdem weiss ich, dass du das eigentlich ganz genau weisst. Weil du alle meine Geheimnisse kennst.

<3 <3 <3

Und nun  höre ich dieses eine Lied von Fall Out Boy, das genau das sagt, was ich nicht in die richtigen Worte fassen könnte.

They say we are what we are, But we don’t have to be,
I’m bad behavior, but I do it in the best way,
I’ll be the watcher of the eternal flame,
I’ll be the guard dog of all your fever dreams,

I am the sand in the bottom half of the hourglass
I try to picture me without you but I can’t

‚Cause we could be immortals, immortals
Just not for long, for long,
And live with me forever now,
Pull the blackout curtains down,
Just not for long, for long,
Because we could be immortals,

Sometimes the only pay off for having any faith,
Is when it’s tested again and again everyday,
I’m still comparing your past to my future,
It might be your wound but they’re my sutures,

I am the sand in the bottom half of the hourglass (glass, glass)
I try to picture me without you but I can’t

Danke mein Herz! Für Alles….