Ein weiterer Winter mit Strickereien..

Nach dem ich im letzten Jahr das Stricken wieder entdeckt hatte, hab ich mir für dieses Jahr weitere Ziele gesetzt..

In diesem Jahr wollte ich mit einem Pullunder starten. Bis es mal anständig kalt war und ich die passenden Nadeln bei meiner Mam ausleihen konnte, war es schon Mitte Oktober.

In zwei Wochen ist dann das folgende Dingens entstanden:

Das nächste Ziel wird ev ein Longpullover… Dazu muss ich mir aber noch Tipps und Ideen holen bei den Profis.

Herzlichen Dank an meine Telefonjoker und die Tipps aus dem Netz, wie auch die riesige Hilfe in der Woll Centrale in Winterthur, wo ich ohne Probleme meine Fragen zum Strickmuster stellen konnte und auch gleich eine kurze Einführung zum Thema Stäbchen häkeln (Bild 6) erhalten habe. Ohne Sie hätte ich immer noch das Gefühl, das Pulli-Dinges sieht irgendwie schäbig aus (Bild 4 + 5)

Ich wage schon fast zu behaupten, das ich eine tolle Hausfrau wäre, guckst du:

Apfelkuchen (Wähe) zum Abendessen, Heidelbeerenkuchen als Dessert und die Strick-Arbeit für dazwischen. =)

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Wie man mit einem BigMac Menü….

fremde Leute glücklich macht:

– Man steht am Bahnhof, wartet auf den Zug und beguckt die eBoards und ePanels.

– Man lässt sich ansprechen von nem Obdachlosen, der Geld für die Notschlafstelle möchte. => Dazu guckt man in seine Geldbörse und schaut nach ob Kleingeld vorhanden ist. Dann erzählt der Obdachlose, das er leider auch noch 5.- für die SBB benötigt, da er sein GA vergessen habe. ==> Man findet dann plötzlich nur sehr wenig Kleindgeld, weil die Geschichte mit der Notschlafstelle realistisch ist, aber je mehr Geschichte dazu kommt, desto eher steigt die „Wohl eher nicht“ Theorie =)

– Man lässt den Obdachlosen von dannen ziehen, und steht weiter am Bahnhof und beguckt die eBoards und ePanels, wobei man bemerkt, das eine Synchronschaltung der beiden ziemlich ne gute Wirkung hat.

– Man lässt sich von einer fremden Frau ansprechen, ob man ihr eventuell helfen kann. Dazu antwortet man mit den Worten „Das weiss ich leider noch nicht, sagen Sie mir doch einfach mal, was Sie benötigen“. Dann lässt man sich erklären, das auch sie Kleingeld benötige, weil sie hunger habe und sich etwas zu Essen kaufen möchte. Weil man selber auch gerne isst, verweigert man sich hier erstmal nicht. Da der Wunsch nach einem BigMac geäussert wurde und man sich ganz sicher vergewissert hat, dass die Person tatsächlich einfach nur hunger hat, ist man bereit, die Person zum Nahe gelegenen McDonalds zu bringen, ein BigMac Menü zu bestellen (mit Cola, ohne Eis) und dies voller Freude zu zahlen.

Die Freude der Person, welche mit Sprüchen wie: „Oh, aber ein Menü ist ja ganz schön teuer, darf ich wirklich ein solches haben?“  oder „Wow, ein ganzes Menü beim McDonalds hab ich vorher noch nie gegessen“  MICH total überrascht hat, wäre da definitiv noch ein zweites Menü wert gewesen!!

– Man lässt die fremde Frau mit ihrem BigMac-Menü glücklich alleine zurück und begibt sich zu seinem Perron, da der Zug nun bald kommt.

– Man sitz im Zug und freut sich immer noch über die Tatsache, das man mit einem BigMac Menü wildfremde Leute glücklich machen kann.

Und irgenwann, wenn ich wieder mal bei McDonalds esse, guck ich eventuell mein ganzes Menü mit mehr Dankbarkeit an als ichs bis jetzt getan habe…. Wer weiss das schon?