Book: Die Tintenwelt Reihe

Als 400. Beitrag hier auf dEvEli.ch möchte ich euch von einer tollen Wörterwelt berichten:

Als ich vor ein paar Monaten von jemandem die Tintenwelt Reihe geschenkt bekam, wusste ich noch nicht, das ich mit diesen Büchern in eine komplett neue Welt eintauchen würde.

ich lese ja eigentlich gerne und viel, bin aber seit unser Krümel da ist nicht mehr so ein Bücherfresser, wie es früher mal war. Für diese Bücher musste ich aber eine Ausnahme machen, da es zeitweise gar nicht möglich war, das Schriftstück aus den Händen zu legen. Danke dafür an Cornelia Franke, die Autorin der Reihe.

Ich kannte den Film „Tintenherz“ mit Brandon Fraser, aber wusste bis dahin gar nicht, das es noch weitergehen würde mit der Geschichte rund um den Buchbinder Mo und seiner Familie.

Als dann jemand aus Winterthur die Bücher zum verschenken angeboten hat, freute ich mich riesig, als ich diese haben konnte. Schon der tolle Schuber hatte es mir angetan.

Das erste Buch erzählt die Geschichte, wie sie im Film erzählt wird.

Da ich Spoiler vermeiden möchte, möchte ich auf die Geschichte selber gar nicht gross eingehen.

Das Buch ist super spannend geschrieben, ab der ersten Seit ist man in der Geschichte und fiebert mit.

Nach einem tollen Ende im ersten Buch, geht es schnell weiter im Zweiten, für welches man die Realität verlässt und in eine andere Welt abtaucht.

Die Ideen waren zeitweise so schön und doch so grausam, das ich nicht wusste, ob ich weinen oder lachen soll beim Lesen. Der Name des Buches hätte eigentlich eine Vorwarnung sein sollen, das es im zweiten Teil etwas gewaltsamer zugehen würde. Und doch hat gerade die Tatsache, das so viel Böses passiert, die Geschichte irgendwie realer gemacht.

Beim dritten Band hätte ich fast angefangen Fingernägel zu kauen. Doch ich mag meine Fingernägel viel zu sehr und vor allem finde ich abgekaute, eigene Nägel sowas von irritierend, das ich es dann doch sein lies.

Auf jeden Fall hatte ich bis zum Schluss Angst, dass die Geschichte nicht endet wie erwartet, sondern immer noch ein Schrecken obendrauf geschrieben wird. Hätte in diesem Buch durchaus sein können und wäre auch nicht falsch gewesen. Trotzdem bin ich aber froh, hat es geendet, wie es geendet hat.

Viele Wort und doch nichts gesagt.

Auf jeden Fall kann ich die Buchreihe zur Tintenwelt weiter empfehlen. Und leider ist es mir nicht möglich, die Bücher weiter zu verschenken, da ich irgendwann wieder in diese Welt abtauchen möchte. Dann dann vorbereitet und doch nicht auf die vielen Wendungen eingestellt. Und weil der Schuber einfach zu toll aussieht.

Books: Krank

Über ein Buch habe ich schon länger nicht mehr geschrieben.

Das liegt nicht daran, das ich aufgehört habe zu lesen, sondern weil ich aktuell Bücher parallel lese und sobald ich fertig bin, ein neues aus meinem Bücherstapel ziehe und gar nicht mehr weiss, ob das eine nun besser ist als das andere, oder eben auch nicht.

Da ich wöchentlich säckeweise Bücher geschenkt bekomme, hab ich bei mir mal ausgemistet. Die Bücher auf dem Bild wurden alle ans Tierheim in Schottikon gespendet, damit diese noch verkauft werden können und der Erlös den Tieren zugute kommt.

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Das Buch, über da ich nun schreiben möchte ist ein ganz gewöhnliches, aus einem dieser Büchersäcke.

Geschrieben von J.A Kerley (von dem ich soweit ich mich erinnern mag, noch nichts gelesen habe) und nicht mehr zum aus der Hand geben. Ich hab mir das Buch am Montag Morgen für auf den Bus geschnappt und bin gestern auf dem Heimweg von der Arbeit im Bus fertig geworden. Natürlich muss ich erwähnen, das ich am Montag Abend anstatt mit meinem Holden vor dem TV zu kuscheln, gar keine Kuscheloption hatte, da er arbeiten musste. Und da mir das Buch grad so gefallen hat, hab ich anstatt zum Abendessen TV zu gucken, zu Abendessen das Buch weiter gelesen.

Die Geschichte ist spannend erzählt und obwohl man merkt, das man wohl ein Teil einer Reihe liest, benötigt man kein Wissen aus diesen Teilen.

Wer aber lieber der Reihe nach liest, soll sich zuerst die anderen Teile holen gehen.

Wie es so ist, macht ein Polizist Urlaub, und überraschenderweise passieren dort unerklärliche Todesfälle. So weit, so gut. Nur das es nicht überraschend ist, das der Polizist dort Urlaub macht (obwohl er das nicht weiss) und die Todesfälle sind gar nicht so unerklärbar.

Auf jeden Fall ist das Buch lesenswert, wenn man einen robusten Magen hat, sich gerne in den Wald mitnehmen lässt und einfach mal wieder weg sein möchte. Kurz gesagt, ein Kurztrip der Sonderklasse, der einem sicher vom trägen Alltag ablenkt und wenn nicht, man sich ev mal einer Kopfuntersuchung unterziehen lassen sollte.

Ich widme mich derweil schon dem nächsten Buch aus einem der Säcke und hoffe auf einen weiteren Trip ins Anderswo. Wir sehn uns!