Gestern ists ein Jahr her gewesen, seit du von deinem Leiden erlöst wurdest. Ich wollte dich kurz besuchen, einfach um mal wider bei dir zu sein.
Es war mein zweiter Anlauf, beim ersten Mal hab ich dein Grab nicht gefunden und bin verzweifelt über den Friedhof gestolpert, entnervt, verärgert und traurig. Wie kann man ein Grab nicht finden???
Jedenfalls, nach längerem suchen und zwei Telefonjoker, hab ich dich gefunden.. (Ja, ich hab mich ein Stück geschämt, auf dem Friedhof zu telefonieren, aber der Friedhof ist grösser als fünf Fussballfelder zusammen)
Als ich an ‚deiner‘ Wand stand, kann ich eigentlich nur die Hosen zitieren:
„Und so red ich mit dir wie immer,
so als ob es wie früher wär,
so als hätten wir jede Menge Zeit.
Ich spür dich ganz nah hier bei mir,
kann deine Stimme im Wind hörn.
Und wenn es regnet, weiß ich, dass du manchmal weinst.
Bis die Sonne scheint.
Bis sie wieder scheint.“
Übrigens, deine Mietnische (WtF??) gefällt mir nicht.. Die goldenen Buchstaben passen nicht zu dir und das Foto, naja, sie hätten ein schöneres nehmen können 😉
Ich vermiss dich.
Machs gut…