Greenfield 2023 – Bericht

 

Mittwochmittag

Ich habe zum Glück gestern schon einiges gepackt und einen Plan, was ich noch packen muss, damit ich nach dem Mittagessen schon bald losfahren kann Richtung Interlaken.

Dieses Jahr muss ich auch noch einplanen, ein Zelt zu schleppen, da wir tatsächlich campieren. Mit Zelt. Am Greenfield. Auf dem Zeltplatz. Öfters mal was Neues.

Es ist nicht so, dass ich noch nie gezeltet hätte an einem Greenfield, aber es ist bestimmt schon über 10 Jahre her. War damals geplant, dass ich bei einem Freund im Zelt penne. Aber irgendwie war “mein” Zelt dann immer besetzt, so dass ich auf dem Gepäck bei anderen Freunden schlafen durfte, in mein Auto pennen ging oder bei nem Freund, der in Matten wohnte, unterkommen konnte. Kurz, lief nicht so gut 🙂

 

Nach dem Essen und Gepäck fertig packen, düse ich los.

Es hat zur Abwechslung Stau, egal ob über Bern oder über den Brünig.

Aber egal, ich hab ne tolle Playlist, singe jetzt schon laut und falsch mit und freue mich auf die Tage im Berner Oberland.

 

Kurz nach 16 Uhr komme ich in Interlaken an und werde auf einem Parkplatz weitab von Gut und Böse und praktischer Gehdistanz geleitet. Ich steh auf nem Feld, welches immerhin den Kreisel beim Eingang irgendwo sieht. Oje, zum Glück hab ich nicht noch Gepäck und zwei Zelt zu schleppen. Ah, warte.. Doch… Kacke.

Egal, ich geh mal anstehen.

Bei der Warteschlange stell ich mich wohl etwas unbeholfen an, der Typ neben mir, ohne Gepäck, nimmt mir meine Zelte ab und erklärt, dass er mir mit meinem Gepäck gerne helfen kann, da er selber nix zu tragen hat. superlieb. Im Gespräch kommt dann heraus, dass er der kleine (oke, er war n Kopf grösser als ich) Bruder einer Freundin meines Kollegen ist. Die Welt auf dem Bödeli ist halt einfach ein Dorf.

Da er noch ein Ticket benötigt, versuchen wir zuerst in der Schlange eins zu bekommen. Aber als wir uns der Kasse nähern, sind wir uns einig, dass es wohl schneller geht, wenn er einfach da eins holt. Entsprechend kriegt er seinen Bändel direkt und muss nicht mehr anstehen. Wir verabschieden uns und ich stehe gefühlt noch ne weitere Stunde an.

Nach dem ganzen Anstehen, laufe ich bis zum Mittelalter Dorf und finde dahinter mein Camp für die nächsten paar Tage. Camp Ebri Bern, mit den lustigsten, besten und liebsten Chaoten, die man sich für so ein Camp vorstellen kann. Es stehen schon weitere Zelte da und ein Pavillon wird noch aufgebaut. Funfact: Mister Fibunacci vom letzten Jahr hilft mir beim Aufstellen der Zelte. Danke dir für den Hammer 😉

Als meine Zelte stehen und ich mal ne Runde absitzen kann, haben es auch Timo und Paul mit ihrer Gruppe geschafft und sind endlich angekommen beim Camp. Es fängt langsam an zu tröpfeln und wir werden kurz mal hektisch, weil Timo ein Zelt dabei hat, das im Gegensatz zu meinem nicht einfach hingeworfen werden kann und dann steht. Neee, das Teil braucht Mucke, Spucke und etwas Hirnzellen. Schwierig für uns, aber doch machbar.

Ich muss leider während des Aufstellens des Zeltes gehen, da ich noch Online DnD geplant habe und bei mürggu Strom anzapfen muss, damit ich durch die Kampagne komme.

Also wieder alles zurück latschen zu meinem Auto, das gefühlt irgendwo in Bönigen steht. Auf dem Weg zu dem Feldparkplatz begegne ich einem Typen, der ebenfalls sein Auto vom Feld fahren muss. Wir diskutieren noch, wo wohl die Ausfahrt sei, und finden uns dann in unseren Autos, beide wieder vor der verschlossenen Einfahrt, beide etwas verwirrt. Wir lösen es aber sehr elegant, indem der Typ dann einfach die Absperrung zur Seite schiebt und ein fremder Fussgänger uns helfend das Absperrband hochhält, damit wir unten durchfahren können. Liebes Greenfield Parkplatz Team, bitte das nächste Mal die Ausfahrt etwas besser beschildern.

Dann nach Unterseen fahren. Und bemerken, dass mein Miniauto schon etwas Mühe hat, um zum Haus meines Freundes zu fahren. Haha, da bin ich direkt froh, schlafe ich nicht hier, ich würde wohl durchdrehen, jeden Tag durch diesen engen Weg hin und her fahren zu müssen.

Ich komme bei den Leuten der vergangenen Greenfield WG an und wir plaudern noch kurz, bevor sie sich bereit machen, aufs Gelände zu gehen, während ich mich für die nächsten paar Stunden in einen Kampf mit meinem Halb Ork stürze.

Mit Technikproblemen und Monstern kämpfend, überlebe ich den Abend doch irgendwie und packe meinen Nerd Kram zusammen, um mich wieder auf den Flugplatz zu begeben, in der Hoffnung, meine Buddies schnell wieder zu finden.

Natürlich hab ich die Schliessung des Offiziellen Parkplatzes um knapp 5 Minuten verpasst und parkiere nun direkt bei der Gästeregistration. Immerhin näher als bei meiner Ankunft.

Zurück beim Camp hab ich nun endlich etwas Zeit für Timo. Der noch so gar nicht in Partystimmung ist. Wir plaudern noch etwas und er macht sich schon bald mal auf den Weg ins Zelt, während ich die Chübel Truppe im Bravo Hits Zelt suchen gehe. Etwas traurig bin ich schon, es läuft ja gar kein Backstreet Boys Song. Dafür ganz viel anderer… ähm…. Musikalischer Dünnsinn? Oke, ich gebs zu, wenn nicht gerade Backstreet Boys läuft, ist das Bravo Hits Zelt einfach nichts für mich. 😀 Ich kenne die “neuen” Lieder der letzten 15 Jahre nicht wirklich und bin auch nicht so motiviert, jetzt schon mit vielen betrunkenen Menschen eng herumzuhüpfen.

Also mache ich mich auf den Weg, Camp Freunde zu treffen, die draussen stehen. Auch hier gibt es paar witzige Gespräche und unter anderem wollen mich Leute über die Bar heben, damit ich dem Bartypen ein Tattoo zeigen kann. Zum Glück frage ich ihn zuerst, ob er mich sehen kann und als er dies bejaht hat, zeige ich ihm mein Linkin Park Tattoo.

Irgendwann, nicht allzu spät, aber spät genug, mache ich mich auf den Weg ins Zelt, packe mich in zig Schichten Klamotten und geh pennen.

Was für ein toller Start ins Greenfield Wochenende.

 

Donnerstagmorgen, es wird wohlig warm um knapp 7 Uhr. Vorher halb erfroren, jetzt schon fast heiss. Das Konzept “Zelten” überzeugt mich noch nicht so ganz.

Ich stehe auf und es ist noch ruhig in unserem Camp. Also geh ich mal Richtung Lidl Camping Market, um was zum Frühstück zu holen. Ich möchte hier nur kurz erwähnen => Ganz mieses Konzept, das Ganze. Egal. man steht an, bekommt nen Bestellzettel und nen Flyer in die Hand gedrückt und muss dann aufschreiben, was man gerne hätte. Also keine spontanen “Brauch ich nicht, aber liegt hier grad rum” Einkäufe, welche es öfters mal gibt auf nem Camping Markt. Nicht mein Problem. Egal, ich fülle den Zettel aus und gebe ihn brav ab. 2x Wasser, 1x Kartoffelsalat, 1x Popcorn und 1x Banane, weil beim Anstehen plötzlich alle Bananen möchten.

Oke, für die Bananenlieferung bin ich zu früh dran. Verständlich, bis die von Afrika in Interlaken ist, geht es noch n paar Stunden. Egal. Ich bezahle und bemerke, dass mein Einkauf mit über 12.- sehr teuer ist, obwohl ich relativ wenig bestellt habe. Und dann bemerke ich, dass ich zweimal Kartoffelsalat bezahlt habe. Und weil es nicht möglich ist, mir mein Geld zurückzugeben, erhalte ich halt eben zweimal Kartoffelsalat. Der nur knapp 500gr klein ist.

Ich mache mich auf den Rückweg zum Zelt und langsam gibt es ein paar Menschen, die da rumgammeln. Etwas unmotiviert esse ich meinen Kartoffelsalat, aber bin trotzdem happy über das Essen. Vor lauter DnD gestern hab ich nämlich das Abendessen verpasst 😀

Timo ist mittlerweile auch wach und sitz in der Nähe.

Da fällt mir ein, dass ich nen Hick in meinem Bein habe von seinem Zelt.

 

ivi: “Timo, hab ich dir schon gesagt, dass mich dein Zelt angegriffen hat?”

Timo: “Nein”

ivi: “Dein Zelt hat mich angegriffen”

Glucksen vom Kollegen, der neben uns sitzt und der Meinung ist, dass diese Konversation absolut Sinn gemacht hat. Ja, hat sie wirklich. Das war ne wichtige Information. Ich habe übrigens immer noch nen Flecken am Bein von diesem Angriff.

 

Nach dem Frühstück fahr ich mit Timo, Björn und Ändu ins Migros Interlaken, da ich dort eigentlich meine Schwester und meinen Arbeitskollegen abholen will, resp am nahen Bahnhof. Wir rechnen aber aus, wenn wir schnell sind mit Einkaufen, dass ich die Jungs dann auch wieder zurückfahren kann. Und tatsächlich sind wir so rasch mit Frühstückskaffee und Vorräte einkaufen, dass ich sie wieder bis Matten möglichst nahe zum Haupteingang fahren kann, bevor ich am Bahnhof in Interlaken stehen sollte. Danke hier an den Securityherrn, welcher mir geglaubt hat, als ich ihm hoch und heilig versprochen habe, sofort wieder zurückzukommen mit meinem Auto und ich ihm auch problemlos meinen Ausweis dagelassen hätte, für die 3min bis ich wieder da gewesen wäre.

Dort angekommen, steigen meine Schwester und Hattrick, der Arbeitskollege schnell ein und wir düsen nach Wilderswil zu Meier. Da dieser noch nicht zu Hause ist, deponieren wir das ganze Gepäck meiner Schwester vor der Haustüre, geben meinen Autoschlüssel ab, da ich mein Auto heute hier stehen lassen werde und es im Notfall umgeparkt werden könnte und wir machen uns zu Fuss auf den Weg Richtung Festival Gelände.

 

Von der Festival WG Meier bis zu unserem Camp auf dem Zeltplatz ist es etwa gleich weit, wie mein erster Parkplatz, welcher am anderen Ende des Zeltplatzes war. Daher kommen wir auf unsere paar Schritte heute. Auf dem Zeltplatz platzieren wir unsere Vorräte, Hattrick richtet sich kurz ein und lernt ein paar Leute vom Camp kennen und dann machen wir uns auf den Weg ins Konzertgelände, damit wir sicher pünktlich zu den Alphornbläsern anwesend sein werden.

Es startet ein Tag voller toller Konzerte. Irgendwo hab ich meine Schwester und Sandy verloren, irgendwo sind Meier und Stähli unterwegs und irgendwann, spät, kommen sogar noch mürggu und Konsorte aufs Gelände.

Nach Hollywood Undead verziehen wir uns wieder ins Camp, ich glaube, da sehe ich Paul heute zum ersten und letzten Mal, um danach wieder für Swiss & die Anderen mit Fin und Hattrick zur Nebenbühne zu pilgern. Dafür verpasse ich gerne etwas Papa Roach, denn ich hatte echt super Spass an dem Konzert und die Lieder der bestesten Band der Welt hängen immer noch in meinem Kopf rum.

Natürlich konnte das den Auftritt der besten Band der Welt dann absolut nicht schmälern, welche zwei Stunden später auf der Hauptbühne spielten. Ich mag die Herrn Doktoren einfach. Auch als dann einer nach dem anderen unserer Truppe beim Die Ärzte Konzert forfait gibt, (“Ich muss aufs Klo”, “Ich bin müde”, “Die spielen eh nicht mehr so lange”…) und ich am Schluss eigentlich nur noch mit Timo am Rumjohlen und Rumhüpfen bin, haben wir noch nen riesen Party.

Auf dem Rückweg zum Camp kaufe ich mir bei dem Merch Stand noch ne Greenfield Decke (Suuuuper Kuschelig) und ne Greenfield Mütze. Beides perfekt, um heute Nacht nicht zu frieren. 😀

 

Im Camp sind wir die letzten oder ersten oder einfach einzigen, die zu der Zeit zurückgekommen sind. Wir plaudern noch kurz und Timo erzählt mir einen Witz, den glaube ich nur wir beide super lustig fanden, auch als wir den zwei Tage später noch irgendwelchen Leuten erzählt haben:

 

Zwei Männer unterhalten sich.

Sagt der Eine (1): “wenn ich aus dem Haus gehe, lasse ich das Licht brennen“

Der andere (2): „Warum denn das?“

1: „Wegen den Einbrechern“

(hier die Stimme beim Erzählen etwas anpassen und mit viel Verständnis sagen:)

2: „Aber das musst du doch nicht, die haben eigene Taschenlampen“

*hihi*

Und wir lernen von unseren Zeltnachbarn, das man den Ausdruck „biffele“ für Kiffen nutzen kann. Noch nie gehört.

Wir gehen in unsere Zelte und ich wickle mich, wie ein Burrito, in die neue Greenfield Kuscheldecke. Ich friere immer noch etwas, aber jetzt immerhin mit Kappe und Decke. Glücklich und kaputt, nach dem ersten Konzerttag.

 

Freitagmorgen.

Es ist kurz nach halb fünf und ich werde wach, weil es plötzlich LEISE ist.

Wenn man sich schon so an den Lärm als White Noise gewöhnt hat, dass einem das Ausschalten aller Musikanlagen in der Partymeile als unterbewusst störend vorkommt. Egal, ich muss dringend aufs Klo, da ich ja schon mal wach bin. Also schäle ich mich aus meinem Schlafsack, der Decke und den sonstigen zig Schichten und trotte Richtung Klo Anlage. Ruhig um diese Zeit und einfach nur schön.

 

Nach dem Besuch auf der Toilette husche ich wieder ins Zelt und schlafe nochmals ne Runde. Es wäre ja eh noch niemand wach, sondern wohl eher immer noch.

 

Um ca 8 Uhr stehen wir auf. Hattrick macht sich auf den Weg nach Hause, er kann bei einer Hochzeit der Trauzeuge sein und macht daher heute Konzertpause. Ich habe keine fixen Konzertpläne und gehe heute einfach mit, wo Freunde sein werden. Wir wollen aber nach dem Frühstück noch an den Baggersee und kurz bei mürggus Familie vorbei zum Hallo sagen.

Ich trotte also langsam wieder gemütlich nach Wilderswil in die Meier Festival WG.

Dort essen wir etwas und ich fahre mit meiner Schwester an den Brienzersee bei Bönigen. Später kommen auch mürggu, seine Frau, Sandy und noch zwei weitere Freunde von ihnen dazu, aber eher spät und ich und meine Schwester fahren schon wieder zurück zu Meier. Dort essen wir noch was zu Mittag und beschliessen, dass wir es versuchen, mit dem Auto nähe an den Haupteingang zu kommen, als wenn wir am einen oder anderen Ende des Flugplatzes parkieren müssen. Gesagt, getan und wir finden tatsächlich einen Parkplatz, einigermassen angenehm zum Laufen vom Haupteingang des Festivalgeländes in der Mitte des Flughafens entfernt.

  Zeitunterschied von ca 6h

 

Ich bin gerade nicht sicher, welche Bands ich heute gesehen habe und wo ich überall war. Heute war ein “ich treffe überall Leute, esse und trinke mit denen und verliere sie dann wieder spontan” – Tag. Ein highlight ist sicher auch der Planted Stand, mit seinen richtig geilen Tender Sticks. Dafür hat der Unmeat Wagen gefehlt. =(

Es hat geregnet und entsprechend sind wir auch mal nur im Vorzelt bei Timo gesessen und haben darauf gewartet, dass es nicht mehr regnet. Mal waren d viele Leute, mal war ich mit Fin und dem Mittalalterdude, der irgendwie auch da war, allein. Danke noch fürs helfen mit den Heringen um Timos Zelt herum 🙂

Ich hab gehofft und gezittert, dass mein kleines Zelt wasserdicht bleibt bei dem Wetter. Und tatsächlich, blieb es auch, ausser man ist ihm von innen angekommen. Zum Glück bin ich klein.

Es gab da diese Stalker Situation / Diskussion, welche irgendwie creep war.

Es gab Treffen mit uralten Bekannten und ganz neuen Gesichtern und jede Begegnung hab ich mit ganzem Herzen genossen.

Ich hab Parkway Drive richtig gut gefunden und überlege gerade jetzt, wie dieser echt tolle, eher ruhige Song geheissen hat. Wo sind die Fans, die mir helfen könnten? (Habs grad gefunden, ich meinte “Darker Still” => https://www.youtube.com/watch?v=tEtO2yaX304 ) Live kam der richtig geil rüber.

Und auch Sabaton haben mich überrascht.

 

Dann gab es da noch diesen merkwürdigen Brauseshot, den wir gratis erhalten haben und mich irgendwie schon leicht hat fliegen lassen.

Als ich ins Zelt zurückkehre, ist es schon spät. Das nennt sich Real Festival Experience oder so, hab ich mir sagen lassen. Und trotzdem gibt es Leute, die erst jetzt ihre deponierten Jacken / Pullis in meinem Zelt noch abholen kommen. Keine Ahnung, wie ihr es nach Hause geschafft habt.

“Mein Mann hat mich sitzen gelassen und ist schon mal nach Hause gegangen, SCHON WIEDER” xD Bin direkt froh, ist mürggu jetzt in deiner Obhut und nicht mehr in meiner *hihi*

Die Nacht ist weniger frisch als die letzten zwei und ich friere nicht. Dafür schlafe ich auch nicht lange, da ich nach knapp 2,5h von lustigen Gesprächen bei uns im Camp geweckt werde und im Halbschlaf beschliesse, mit zu den lustigen Stimmen zu setzen.

 

Es ist Samstag. Morgen. Um 6:30.

 

Die lustigen Stimmen gehören zu Voby und Jamie, einem von Paul adoptierten Iren, welcher am Greenfield bei der Lichttechnik arbeitet und in Deutschland wohnt. Jill ist auch da, aber eher halb am Pennen und sieht in etwa so fit aus, wie ich mich fühle. Mein Aussehen kommentiere ich eher nicht. Zelten hat mich auf die Idee gebracht, dass ich das mit dem Schminken auch einfach lassen kann. Was solls, abgefuckt ist auch in Ordnung. Dann bin ich etwas weniger ein Panda frühmorgens 🙂 Ich setz mich zu der lustigen Truppe und wir quatschen viel Unsinn (Voby: “look, this is a „gradi“ “), haben scharfe Nachos auf dem Tisch und spielen Riesen- Jenga frühmorgens. Ich gewinne. Ich glaube 2 von 3. Oder 2 von 2… Auf jeden Fall gewinne ich. Und ja, natürlich schreibe ich genau jetzt Jamie an, um nachzufragen, wie hoch ich gewonnen habe. xD Wir einigen uns, dass wir nicht mehr sicher sind, aber dass 2 von 3 sich gut anhört. Und das ich gewonnen habe. Soll ich nochmals schreiben, wer Sieger war? 🙂

 

Plötzlich taucht Nicä auf, mit dem Spruch «Ich muss mich nur noch kämmen gehen, gebürstet wurde ich schon» Danke dafür, ich hab echt fünf Minuten lang über den Spruch gelacht.

Im Verlauf des Vormittags stösst Hattrick wieder dazu, der gestern dann doch nicht mehr aufs Gelände gekommen ist. Macht nix, Wetter war eh eher nass und so konnte er die Hochzeit seines besten Freundes auch richtig geniessen.

Auch heute gibt es keine “Muss ich dringend gesehen haben” Slots. Daher bleib ich auch einfach mal ruhig im Camp sitzen oder ich schaue, dass ich möglichst viele Freunde, Bekannte und Kollegen irgendwie und irgendwo nochmals treffe. Natürlich auch Dänu vom Greenfield Trupp zwei, mit seiner immer grünen Jacke. Und nein, ich mag ihn nicht nur wegen seiner Jacke.

Wir haben uns am Donnerstag schon kurz gesehen, aber auch da war schon wusel, wusel angesagt.

Lustigerweise kommt genau auch noch Pädu vorbei, um sich zu verabschieden. Er geht nach knapp einem Tag Konzert am Greenfield schon wieder nach Hause. Es ist 22 Uhr. Wir definieren, dass Pädu jetzt als Synonym für “Alt” genutzt werden darf, da er es nicht mehr aushält, ohne Familie einen Tag lang weg zu sein. Und ne ganze Nacht lang weg sein, wäre ein absolutes Unding. Müsste ich ein schlechtes Gewissen haben, dass ich mir ein paar Nächte mit Freunden und quasi Familie gönne? Nein, ich denke nicht.

Wir schaffen es Jana tanzen zu sehen im Rckstr Zelt und ich treffe Aleh wieder, die wunderschöne Feuertänzerin.

Nach dem letzten Konzert versuche ich mich noch von Jamie zu verabschieden, aber der Bereich vor der Hauptbühne wird schon geräumt von den Security. Och nee.

Da ich nur knapp 2.5h geschlafen habe, hab ich nach dem letzten Konzert eine Krise und komme aus dem Gähnen gar nicht mehr raus. Und es wird immer enger im Rckstr Zelt. Daher verziehe ich mich bald mal nach dem letzten Konzert in mein Zelt. Und schlafe, sobald ich mich in meine tausend Schichten eingewickelt habe. Ob ich mir nächstes Jahr Wärmebeutel mitnehmen sollte?

Oder n Zeltbuddy, der als Ofen dient? Ich überlege noch. Hab schon einen Plan, wie das Zelt weniger nass sein könnte, wenn es regnet. Zelten macht doch ganz schön Spass, muss ich zugeben.

Frühmorgens hab ich ne Nachricht von Jaime, dass wir uns verpasst haben, er uns aber Greenfield Shirts dagelassen hat. Oh no. wir vereinbaren, dass er nochmals vorbeikommt, wenn wir beim Abbauen der Zelte sind, um sich richtig zu verabschieden, da er nicht so schnell irgendwo wiederzutreffen sein wird. Und er kommt tatsächlich nochmals vorbei im Camp um uns Goodbye zu sagen.

 

Beim Zeltabbau findet mein Zeltnachbar: “Das Gute am Abbauen ist, man braucht keine Anleitung” und macht dann irgendwas komplett Verkehrtes 🙂 Ja, das Innenzelt hängt man zuerst aus. Und ja, du hast ein Innenzelt. Ich liebe Menschen.

Hattrick macht sich schon mal auf dem Heimweg als sein Zeugs gepackt ist. Ich warte noch, bis Timo ready ist, um sein riesiges Zelt zusammenzupacken. Konnte er nicht allein aufstellen, wird also auch zusammen eingepackt.

Wir wissen jetzt, auch Timo kann ein Burrito sein, wenn er möchte.

Bis alle mal alles gepackt haben, ist schon kurz vor Mittag.

Ich stelle Timo, Timo und Vany an den Bahnhof Interlaken mit einem Auto, das noch ganz ist, obwohl es auf dem Festival Parkplatz geparkt war und das mit viermal Campinggepäck so übervoll ist, dass ich selber überrascht bin.

Dann fahre ich in die Festival WG Meier, um zu frühstücken oder schon eher um Mittag zu essen.

Da die Züge voll sind, fahre ich meine Schwester noch bis nach Bern und dann mache ich mich auf den Weg heim, zu den Jungs. Mein Kopf voller wunderschöner Erinnerungen und mein Herz angefüllt mit Liebe, die ich dank Freunden und tollen Tagen sammeln konnte.

 

Beste Tage im Jahr! 

 

Sprüche und Erkenntnisse vom Greenfield 2023:

  • alti froue, di hei meh falte, das rändiert meh zum bügle 😁
  • Kobolde und Eichhörnchen haben beide einen langen, buschigen Schwanz
  • biffelet (kiffe)
  • Die Lieblingsfrucht von Beethoven ist Banananaaa (xD)
  • wär sleept isch doof
  • Kann man einem Iren auch «irischstämiger Brite» sagen
  • «i ha hunger» – «iss doch de louch» – «weso seisch em björn louch?» – « nei, de björn steit näbem louch»

Greenfield 2022 – Bericht

Es ist Mittwochabend im Juni.

Ich hab gerade eine Diskussion mit meinem besten Freund via Whatsapp, ob ich ihm Strumpfhosen mitbringen soll, wenn ich morgen nach Interlaken fahre. Und bin zuerst etwas irritiert über dieses Gespräch. Natürlich bring ich ihm sehr gerne Strumpfhosen mit. Aber als dann auch noch ein spezieller Farbton zur Sprache kommt, fange ich an zu zweifeln, ob wir immer noch im Jux über Strumpfhosen schreiben oder nicht.

Es klärt sich auf, dass im grossen Migros von Interlaken eine bestimmte Strumpfhosen Sorte aktuell restlos ausverkauft ist und tatsächlich die Frau meines Freundes solche benötigt. Und ich hab mich schon gefragt, warum er die Namen der Farbtöne einer Strumpfhose kennt, während ich mich frage, wer auf so tolle Namen wie „sun kissed“ kommt 😊

Also noch Strumpfhosen auf die Einkaufsliste für morgen früh kritzeln, fertig packen und bald mal ins Bett, damit ich morgen früh raus kann.

Ich bin etwas traurig, bin ich nicht schon am Mittwochabend im Berner Oberland, aber es passt grad nicht anders und ich freu mich auf die Tage, die noch kommen und bin sicher, dass ich den verpassten ersten Abend aufholen werden kann 😉

 

Obwohl ich vor lauter Vorfreude fast nicht schlafe, bin ich am Morgen beim Klingeln des Weckers sofort wach und springe aus dem Bett.

Während Krümel sich fertig macht für den KiGa, packe ich meine letzten Sachen zusammen und knüpfe meine Springer.

Ob ich mich so richtig auf das Festival freue? Ich übersprudle förmlich vor lauter jiipiiii…… <3

 

Nach einem kurzen Zwischenstopp in der Migros Winterthur und einem fröhlichen Hallo an der Ampel vor dem Migros mit meinem Lieblingsherrn Mötzli, bin ich auf dem Weg Richtung Inti.

Ich hab die Offspring „Best Of“ Playliste auf der Anlage und singe laut mit. Und obwohl ich weiss, dass ich wohl enttäuscht sein werde, weil Offspring an Festivals eher ihre Klassiker spielt, singe ich jetzt schon voller Vorfreude mit, als ob tatsächlich auch ein Track wie „Cruising California“ gespielt werden würden:

Ich liebe diese Band einfach <3

 

Wie mit meinem Buddy abgesprochen, sende ich ihm meinen Standort via WA, damit er abschätzen kann, wann ich in etwa in der Greenfield WG 2022 eintreffen werde. Zum Glück hab ich die Adresse schon, denn als ich vor der Haustüre stehe (die im Übrigen offensteht!!!), wird mein Klingeln einfach mal ignoriert. Ich bin etwas verwirrt. Halb 12 ist doch „so gegen Mittag“… nicht? 😊

Als sich dann doch eine Schattengestalt aus dem Gang Richtung Türe schiebt, bemerke ich, dass mein Freund noch nicht wirklich wach ist und ebenso wenig seine Frau. Nur ihr Besuch, meine Greenfield Sofabett Buddy für die nächsten Tage, der schon gestern angekommen ist, sitzt auf dem Sofa, mit nem Kater auf dem Schoss und sieht einigermassen wach aus.

Ich überlege, ob ich einfach mein Wochenendkrempel in der Wohnung deponiere und schon mal aufs Gelände rüber gehe, um meinen Wochenend-Mitbewohnern noch etwas Ruhe zu gönnen.

Aber es fängt eigentlich direkt an zu regnen und daher macht es gerade wenig Sinn, mich auf den Weg zu machen. Also esse ich gemütlich etwas und gucke zu, wie die verkaterten Leutchen sich parat für ihren zweiten Tag am Festival machen.

Als es aufgehört hat mit diesem «Wasser vom Himmel fallen» Gedingse, machen wir uns auf den Weg Richtung Flugplatz. Ich hüpfe wie ein Reh vor lauter Freude vor meinen Kumpels umher, welche meine Begeisterung nicht so ganz mit mir teilen können. Das kommt bestimmt noch 😊

Derweil schickt mir mein Bekannter, der als Bandbetreuer und Mädchen für Alles unterwegs ist, immer wieder Bilder mit Offspring Verweisen. Als ob ich nicht schon so super eiversüchtelig bin darauf, dass er heute meine absolute, absolute, absolute Lieblingsband treffen wird. Hmpf.

Er ist auch die Nr 1 für die legendären Greenfield Sprüche / Gespräche:

bestes beispiel für gf gespräche das ganze wochenend über… danke dir !

Wir schaffen es aufs Gelände und nach dem ewigen Anstehen zur Partyzone sind wir auch pünktlich zu den Alphornbläser vor der Hauptbühne. Gänsehaut und Greenfield Feeling. Hach, was hab ich das vermisst.

Lustigerweise hat mein vollverplanter Bekannter auch kurz Zeit und wir treffen uns, während die Oberländer das Festival einläuten. Nicht wirklich gut, aber immer wieder schön <3

Sori fürs zuspammen das ganze Wochenende über und überhaupt so einiges 😊 Und danke für den Teamviewer Code. Ich will nicht behaupten, ich war die Nüchternste an dem Tag, aber die Zeit, zwischen Code und Schuppenfall hat echt zu lange gedauert.

Als Kollege Floor wieder abdüst, treffe ich voller Freude auf Dänu, von der Crew Nr 2 aka Enrico Palazzo Crew, wie geplant beim Aldi-Mischpult Zelt. Wow, ganze drei Jahre und er hat das Glück, das er mir heute nicht allein ein Offspring Lied trällern muss, sondern wir gemeinsam die Stimme verlieren werden. Meine WG Buddies hab ich schon das erste Mal verloren, aber egal, dafür sucht Dänu mit mir mein Zelt, welches ich lieberweise, meiner Coiffeuse Charly mitgeben durfte.

Ihr Freund ist gestern schon angereist und hat mein Wurfzelt aufgebaut, resp eine Campkollegin hat mein Zelt aufgeworfen (haha, kleines Wortspiel) Es steht auf jeden Fall wie eine Eins. Das Camp ist in der Nähe vom Shelter 666 und natürlich erkenne ich die erste vollkostümierte Person als Bekannter, welcher mit uns schon öfters Pyroshootings gemacht hat und auch an Parties abgeht. Die Welt ist echt ein Dorf.

Unüberraschenderweise kenne ich alle paar Meter irgendwelche Leute. Auch Leute aus der Crew 2, welche schon gut beisammen sind, stehen plötzlich vor uns. Die Frage, ob meine Schwester nun ein Kind hat, oder nicht, haben wir ca 5 mal beantwortet (Nein, hat sie nicht, ich bin die Schwester mit Kind *lol*)

Ich liebe diese Tage…

Electric Callbow haben ne riesige Party und sind super sympathisch und auch Powerwolf sind auch immer noch sehr unterhaltsam.

Irgendwo zwischendrin schaffe ich es zum Unmeat Stand. Ich freu mich tierisch, hab ich doch Theo und seine Crew auch schon wieder Monate nicht gesehen. Obwohl es erfreulicherweise seit Dezember 2020 ein Unmeat Shop in Zürich gibt. Und nach nem leckeren Mahl, bin ich gestärkt für meine Favorite Band.

Bald kommen Offspring <3

Die Jung sind auch schon etwas älter geworden. Aber ich freu mich tierisch, sie auch noch dem x-ten Mal hier in Interlaken zu sehen. Gab es da doch diese Geschichte vor 6 Jahren, als ich es NUR geschafft hatte Offspring zu sehen am letzten Tag vom Greenfield, weil mein Kreislauf sich für die nächsten Wochen verbschieden wollte. ‘^^

Die Musik ist an unserem Standort, echt schlecht abgemischt. Trotzdem reicht es, den ganzen Gig durch laut und falsch mitzusingen. Meine Stimme bereitet sich auf ihren Abgang vor. Auch das gehört auf die GF Checkliste.

Nach dem Konzert sind wir kurz als Gruppe unterwegs, bevor sich alle wieder in alle Windrichtungen verteilen, um kurz darauf für Korn zurückzukommen. Da ich keinen Bock auf Verteilen habe, warte ich bei nem Bekannten von mürggu, der sich später als «eigentlich nicht Bekannter, sondern als Nachbarn, den er erst seit gestern kennt», bis die anderen alle wieder zurück kommen. In der Zeit quatsche ich mit dem Bekannten von mürggu fremde Leute an und wir sind so nett und bieten ihnen ungefragt unsere Meinung an. Das Verwirrtheitslevel der Gefragten ist hoch, die Mitmachbereitschaft nicht so sehr. Und bald schon sind meine Buddies wieder da und wir zwängen uns zwischen andere Menschen, um Korn zu hören.

Beim Spruch «Wieso hat ne Frau wie du eigentlich keinen Freund?», hatte ich «leider» super spontan Hunger und bin mit meinem Sofabett Buddy Richtung (Fr)Esszelt geflüchtet.

Und Korn fand ich jetzt auch nicht sooooo toll, dass sie mich über die schlechten Sprüche und die enge Meute des Publikums hinwegsehen lassen hätten. Haha, so hohe Schuhe hatte ich gar nicht dabei, um drüber hinwegzusehen. Der kommt flach.

Wir holen also was zu essen und trinken und lästern über schlechte Sprüche. Du bist lustig, dich mag ich. Ein richtig passender Festival Buddy. Und wir denken sogar an den Redbull Leuchtbecher, welcher erst spät am Abend ausgegeben wird. Danke für den Becher!

Nach Korn machen sich meine WG-Gefährten auf den Heimweg, da sie gestern schon bis nach drei Uhr gefeiert haben. Mein Ziel für heute ist also, mind bis drei zu feiern, damit ich aufholen kann.

Zum Glück erbarmen sich Meier und Stähli und feiern mit mir vor dem Rckstr Zelt, weil es drinnen wirklich etwas zu warm / feucht / eng ist.

Ich treffe sogar noch kurz auf Floor, der Feierabend hat. Ich hab echt gehofft, dass du dein Bett noch findest heute Nacht.

Irgendwann nach meiner Deadline mache ich mich auf den Heimweg. Lustig, wenn man Matten mitten in der Nacht erkundet. Hach, Tag Eins geht zu Ende oder Tag zwei beginnt eigentlich schon fast.

Zuhause schlafen alle. Und während ich versuche, möglichst leise durch die Wohnung zu schleichen, mich bettfertig zu machen und den ersten Tag Revue passieren lasse, gleite ich in einen ruhigen Schlaf und kann es nicht fassen, dass ich tatsächlich auf einem Sofa im Berner Oberland liege und das Greenfield stattfindet.

 

Freitagmorgen, wir starten mit einem ausgiebigen Frühstück und bis mal Jeder aus der GF WG geduscht hat, ist es eigentlich schon Mittag.

Ich bin (jaja, keiner ist überrascht, weil ich ne Nervensäge und n Morgenmensch bin) überraschenderweise total fit und schon wieder parat fürs Gelände. Also ziehen wir wieder los.

Während ich die Lebenszeichen diverser Kollegen prüfen (von Chrigi bin ich immer noch nicht überzeugt, dass er da war, ganz ehrlich xD) hab ich schon die erste Diskussion über Schrittzähler und bin gleichzeitig fasziniert von diesen. Es stellt sich heraus, dass ich am Donnerstag mehr oder weniger den ganzen Tag mit denselben Menschen unterwegs war, aber einfach mal 10’000 Schritte mehr gemacht habe. Da soll mal jemand behaupten, mein Herumgetanze mache sich nicht bezahlt. Pha.

Wer mag, soll mir doch bitte einen Screenshoot von seinem Schrittzähler vom Greenfield Donnerstag (9.6.22) senden, damit wir hier eine Vergleichsgallerie erstellen können.

Ich fand ja Gloryhammer irgendwie charmant auf der Bühne heute. Auch sehr herumhüpftanzbare Musik 😊

Da ich heute keine «must see» Band habe, ausser ev Rise Against, hab ich eigentlich nen ruhigen Tag vor mir. Ich nehm mir Zeit um Freunde im Mittelalterdorf zu besuchen und auch «mein» Camp, da wo mein Zelt steht. Welches im Übrigen für heute Nacht Gesellschaft bekommt, da ein Nachzügler aus dem Campkreis sein Zelt nicht mehr stellen konnte und meines ja leer steht, da sich Sandy entschieden hat, mit uns auf dem Sofa zu schlafen.

Meine Versuche bei «Heaven Shall Burn» mitzusingen laufen darauf hinaus, dass ich nun tatsächlich keine Stimme mehr habe. Die WG Crew hab ich mittlerweile verloren, aber da mürggu nun verheiratet ist, ist es nicht mehr mein Problem ihn zu suchen, zu finden und ich muss mir theoretisch auch keine Sorgen mehr machen. Praktischerweise mache ich mir um alles Sorgen, auch darum, ob Menschen ihr Ferienhaus mitten in der Nacht noch finden werden oder nicht.

Vor Rise Against trifft noch Pädu ein, welcher nur für heute angereist ist, da er unterdessen auch zu den seriösen Papas gehört (Ne Dilf Cap wäre eventuell ne Option fürs nächste GF) und nur ein Tag mit uns feiern kommt. Aber Juhu, auch du bist hier.

Nach dem Konzert treffe ich ein Teil meiner WG Leute (mürggu ist leider mal wieder verloren gegangen) wieder und nach einem Abstecher ins Bravo Hits Zelt (in welchem JEDESMAL Backstreet Boys läuft, wenn ich da stehe) finden wir meine Ebri Bekanntschaften bei der Cowboys Bar. Menschen, die ich eigentlich auch nur aus ner Bar (äbe em Ebri) in Bern kenne, die aber super sympathisch und spannend sind. Lustig, dass wir über den Barkeeper, seinen Bart und seine Plugs in der Cowboysbar diskutieren und dieser eine Woche später mit mir von Thun nach Bern im Auto mitfährt, um noch ins Ebri zu fahren. Wir warten ab, bis Volbeat fertig ist und entscheiden, in welches Getümmel oder nicht wir uns stürzen möchten. Wir möchten nicht. Also bleibt die Möglichkeit, bei der Revier Bar auf dem Dach noch etwas zu tanzen. Ist ganz lustig, aber für meinen Geschmack ist die Musik etwas zu lahm und daher bleiben wir nicht all zu lange. Irgendwo im Verlauf des Abends hat mürggu sich auf den Heimweg gemacht, wir haben ihn den ganzen Abend nicht mehr gesehen und er liegt zu Hause, laut schnarchend, im Bett. Beruhigend. Ein weiterer Greenfield Tag ist vorüber.

Wo wir gestern verregnet wurden, hat es heute etwas viel Sonne gegeben und ich hab ganz hübsche Schultern, die rot leuchten. Dumm, aber glücklich, hüpf ich (natürlich nicht) aufs Sofa und bin auch schon weg…

 

Tag Drei.

Meinen Freunden merkt man langsam, aber sicher den Alkoholkonsum der letzten Tage an. 😊 Während Sandy ihre Sachen zusammenpackt, da sie heute leider schon vormittags abreist, frühstücke ich und mache mich mit einer schönen Dusche parat für den letzten Tag auf dem Flugplatz. Meine WG Buddies tun nicht mal so, als ob sie wach wären. 😊

Also fahre ich zuerst mal Sandy zu ihrem Auto und mache mich dann allein auf den Weg Richtung Gelände. Ich bin den ganzen Tag etwas planlos unterwegs und trotzdem ist die längste Zeit, ohne dass ich jemanden kenne, nur ca ne Halbestunde. Ich besuche Charly in ihrem Camp (übrigens, wer ne tolle Haar Stylistin in Zürich sucht, kann ich nur empfehlen!) , lerne eine Waschmaschine kennen und mache mich dann mit ihrer Schwester auf den Weg Richtung Konzertgelände. Chrissi schiesst das Anti-Bild des Festivals, als sie mich aus Versehen beim Niesen erwischt. Das Foto ist so superschlecht, dass man es zeigen möchte, aber nicht kann, weil wirklich schlecht 😊

Ich treffe, finde, verlasse, verliere und finde immer wieder alte und neue Leute.

Wir machen es uns heute eher gemütlich und sitzen vermehrt einfach nur im Schatten. Bei Wizo muss ich echt lachen. Ich hab das Gefühl, dass Wizo die einzige Band ist, die nicht älter geworden ist. Seit 20 Jahren nicht. Alle anderen sind mit mir zusammen älter geworden. Was auch die vielen grossartigen Fotos mit Lachfalten beweisen. 😊

Für Bring my the Horizon hab ich mir nen super Platz ergattert, an dem ich tatsächlich etwas sehen konnte und trotzdem nicht mitten im Getümmel stehen muss. Also sende ich den Standort an meine Buddies, denn ich werde mich hier nicht mehr wegbewegen bis nach Billy Talent.

Zu meiner Unterhaltung habe ich vor mir ne Gruppe Leute, die ihr Bier am Boden «lagern» und jedes Mal richtig laut werden, wenn Jemand beim Vorbeigehen das Bier umstösst. Und ganz ehrlich, die Bierpfütze wurde grösser und grösser in der Zeit in der ich da stand. Waaarum?

Irgendwann finden mich meine drei WG Buddies wieder und wir hören uns das letzte Konzert des Festivals an.

Und natürlich steht dann plötzlich auch Floor vor uns, was irgendwie passt, denn durch sein Arbeitsgewusel das ganze Festival über, seh ich ihn auch erst jetzt wieder. Da ich annehme, dass er heute steil geht, weil tatsächlich fertig mit Arbeiten, verabschiede ich mich schonmal vorsorglich. Und ich bemerke, das meine Stimme komplett weg ist. Jänu. Und auch Dänu sucht mich noch kurz im Getümmel, um sich zu verabschieden. Die Erfahrung zeigt, dass es Sinn macht, alle die man spontan noch sieht, kurz zu drücken, da man sich jetzt nicht mehr gross suchen wird oder finden lässt.

Hach, es war toll und langsam scheiden sich die Geister wieder (Ja Voby, sie hat «Scheide» geschrieben»)

Die Brennende Hand müssen wir nicht sehen, also suchen wir im Rckstr Zelt noch… hmmm…. Keine Ahnung mehr, wie Person X geheissen hat. Auf jeden Fall passt die Beschreibung «Mr Flirty» absolut. Und dank dir heisse ich für den Rest des Abends «Helen».(schwierig sich vorzustellen ohne Stimme, sori) Im Rckstr wird es immer voller und ein Teil der Truppe möchte doch eher Richtung Bravo Hits Zelt ziehen. Keine gute Idee, weil voll. Aber hey, es läuft zur Abwechslung ein Backstreet Boys Lied.

Während wir draussen zwischen dem Bravo Hits Zelt und Rckstr Block stehen, sehe ich bei der Gruppe neben uns nen Typen stehen, der ein unglaublich schönes Gesicht hat. Kennt jemand die Fibonacci Folge mit dem Goldenen Schnitt? Dann brauchts keine Erklärung dazu 😊 Es gibt Menschen, die sind einfach mal schön. Und wenn dann noch ein herzliches Lachen die Lachfalten um die Augen aktivieren, dann kommt die Person auch super herzlich rüber, auch wenn sie n Vollpfosten wäre. Worauf die Frage aufkommt, können Vollpfosten so herzlich lachen, dass es Lachfalten gibt? Egal.

Wir plaudern kurz und stellen interessante Thesen zu dem Thema Fibonacci Gesichter auf. Vielen Dank auch fürs Bier Angebot, im Nachhinein ist mein Dankendes Ablehnen doppelt schlau gewesen 😊 Und ich lache immer noch über die Tatsache, dass du dich 20min später meinem WG Buddy vorstellst, mir aber nicht 😊 Typische GF Geschichten.

Irgendwann ist das letzte Bier, der letzte Drink geleert und wir machen uns auf den Weg heimzu. Alle zusammen, alle müde, alle glücklich.

 

Ich hatte ne echt tolle Zeit, fand es schön alte Bekannte und neue Leute zu sehen, zu treffen, mit ihnen zu reden und Spass zu haben. Und ja, ev war es dumm, mit so vielen unbekannten Personen an einem Festival zu kuscheln. Aber manchmal muss man auch etwas dumm sein.

Daher gibt es hier eigentlich nur noch etwas zu sagen:

BESTE TAGE IM JAHR!!

 

Wenn leute, die schon drei Tage nicht mehr geduscht haben bei nem konzert zu dir stehen, sie aber ein Sprühspray dabei haben, welcher herrliche Abkühlung gewährt:

„si stinke hölle, aber es tuet glich guet“

Wenn betrunken, müde Menschen diskutieren:

«i kenne wörter»
«mini stimm u dini wörter hei es fest nöime»

Nein, ich wollte nicht 0815 mitgröhlen…

«i say hammer, you say sibä»

Ich weiss beim besten Willen nicht mehr, um was es bei dem Spruch ging.

«si isch ds fett, si darf seperat inne»

Greenfield 2017 – Bericht

Schon das Erhalten der Tickets war in diesem Jahr ein Abenteuer für sich, hat doch jemand unsere Freikarten verschenkt. Da gabs doch den einen oder anderen Augenblick, kurz vor dem Festival, als es mal kurz eng wurde =) Aber unser Lieblingsgummihals, der Peer, hat alles geregelt und unser Greenfield Budget war gerettet. Und auch ein Dank an Nuri, der sich noch als Expresslieferdienst angeboten hat.

Das ist für dich: Ein Hoch auf den Peer!!!

 

Dienstag Abend, die Tickets sind bei mir. Es reicht nicht mehr für einen Versand nach Interlaken, da die Post schon zu hat. Und nach dem wir überhaupt Tickets bekommen haben, wäre es sehr mutig, diese noch aus der Hand zu geben 🙂

Mittwoch haben wir sturmfrei. Unser Kleiner ist in der Kita und wir gönnen uns ein Mittagessen auswärts und eine Pediküre. Bester Einstieg für ein langes Wochenende. Leider vergesse ich vor lauter Erholung, das ich wohl besser schon gepackt hätte. Egal, ich packe erst später am Abend, im Dunkeln, da Krümel schon in unserem Schlafzimmer am Träumen ist. Daher hab ich auch alles doppelt und dreifach dabei.

Ich bin für jedes Wetter gerüstet, von Sturmflut zu super heiss, alles dabei! Ist wohl auch das erste Mal, das ich ne Windjacke dabei gehabt hätte. Und nun sicher bin, das ich diese doch weg geben werde, weil ich sie doof finde. Das ich am Festival dann noch ein, zwei Shirts erstehen will, hab ich in meiner Planung völlig ignoriert. Der Koffer ist voll =)

Ab Winterthur nehme ich den Zug und fahre bis Bern. Von Bern aus fährt meine Schwester mit dem Auto und wir fahren gemeinsam.

Die ersten Bilder vom Bierfass anzapfen erreichen unseren Gruppen Chat. Wir treffen uns bei meinem besten Freund in Bönigen, er stellt uns während des Festivals seine Wohnung zur Verfügung. Das heisst, wir belagern seine Küche und sein Bad und überall liegen Mädelsklamotten rum 😉

Nach einem leckeren Mittagessen, machen wir uns auf den Weg zum Gelände. Zum Glück ist mürggu auf dem Bödeli bekannt, er hat tatsächlich seinen Ausweis vergessen und wir sind nicht sicher, ob er auch wirklich als über 18 durch gehen wird. (Er ist 32 Jahre alt und sieht so aus:

  )

Die Alphornbläser haben wir verpasst. Egal, wir wären fast pünktlich da gewesen =)

Ansonsten haben wir keine fixen Termine, nur ein paar Bands die wir sicher sehen möchten. Sum 41, Epica, In Flames..

Also gehen wir als erstes zum Chübäl Stand und bestellen einen Liter Sangria. Zu dritt (alle andern finden den Chübäl zwar toll, aber trinken lieber Bier) leeren wir diesen und mir geht es schon recht nett. Einzig die Früchte darin sind mir zu „aus der Dose“. Für den Rest des Weekends bin ich nüchtern, ich mag es einfach nicht in grossen Menschenmengen beduselt zu sein. Und ich bin überzeugt, viele Festivalbesucher hätten auch nicht gemerkt, das ich unbetüdelt war 😉

Der berühmte Chübäl

Mein ToDo für dieses Greenfield sah folgendes vor:

  • Freunde treffen
  • Chübäl
  • ein paar Konzerte sehen
  • ein oder zwei Unmeat Shirts erstehen

Für die Shirtgrösse für meinen Liebsten hab ich kurzerhand einen Kollegen ausgeliehen, der von Grösse und Körperbau mit meinem Holden Ähnlichkeit hat.

Für mich hab ich dann auch noch ein Trägershirt erstanden, weils einfach geil ist. Nämli… 😀

Achja, und da vergess ich fast das Wichtigste, ich hab meinen besten Freund veganisiert. Ich Teufel… Oder besser gesagt, ich hab mit ihm den Deal ausgehandelt, da er schon ziemlich einen sitzen hatte, das ich ihn zum Essen einlade, aber bestimme, wo wir essen gehen. Also zum dritten Mal zum Unmeat Truck (das erste Mal für die Shirts, das zweite Mal für die Gratis Pommes, weil Shirts…) und zwei Burger bestellt. Mein Buddy ist etwas überrascht, das es ihm schmeckt. Was er dann auch das ganze Wochenend über allen erzählt. „Sie hetmi derzue zwunge e vegane Burger ds ässe u ds schlimmschte em Ganze isch gsi, das dä Soucheib huere fein gsi isch“

Der absolute mega Farmer-Burger!!

Wir sind immer etwas unterwegs und zwischen einer grossen Gruppe auch einfach mal nur zu zweit on the Road. Epica haben wir verpasst, weil ich für meinen Buddy noch das nette Mädel aus Bern klar machen wollte. Leider haben wir sie nicht mehr gefunden, nach dem wir alle wärmere Klamotten geholt haben. Tja, oder sie wollte halt einfach doch nicht 😉

Meine Füsse haben nach diesem Tag schon wieder ne Erholung verdient, hatte ich doch meine Springer nicht anständig gebunden, da ich dachte, ich würde sie zwischen am Morgen zu Hause los gehen und ins Bett steigen mal noch ausziehen. Schwerer Fehler (Haha, ein Wortspiel, man hatte ich schwere Füsse 😉 )

Trotzdem bin ich froh, die Dinger zu tragen, denn wenn dir ein 100 kg Mensch hinten auf die Ferse steht, kann das sonst  ganz schön Aua sein.

Am nächsten Morgen haben wir mal richtig ausgeschlafen. Das heisst, kurz aufstehen, was essen und nochmals etwas hinlegen. Danach einkaufen und leckeren Kartoffelsalat mit Zubehör produzieren und sogar frischen Zopf backen. Ein Footballer Kumpel von mürggu stösst noch zu unser Festival WG und zu viert machen wir uns wieder auf den Weg aufs Gelände.

Die Erkenntnisse von Tag zwei sind in etwa die folgenden:

  • der blonde Typ von Apocalyptica hat ein Botox- Gesicht
  • ich bin unfähig beim Axtwerfen
  • die Axtwerfen Zielscheibe dient auch als Zensurbalken
  • Der Wolf geht um auf dem Flugplatz
  • Chrigi geht auch aufs Klo, wenn sie gar keinen mehr durchlassen („I gseit auso muessi WC, u si so, geit nid u ig de auso de grad hie u de plözli gange…“ – „Ach Chrigi. i liebedi eifach…“ ((Aus Gründen von „Ich mag euch so sehr“ wird das dazu gehörige Video nicht veröffentlicht)) )
  • VNV Nation hat erstaunlich wenig Publikum, gehen ab wines Zäpfli und der Sänger kann nicht singen, aber die Band ist super. (oder so)
  • Wenn man nach VNV Nation in Partystimmung ist, sollte man nicht „The Architects“ anhören gehen.
  • Wenn man lange genug auf dem Konzertareal bleibt, wird man höflich gebeten zu gehen.
  • und zu guter Schluss: wenn vor dir zwei Footballer betrunken gehen, kann es sein, das plötzlich Menschen auf der Seite weggespickt werden.

Auch dieser Tag war super!

Am nächsten Tag, schon fast eine Tradition, muss mürggu ans Feldschiessen. (Nicht das Feldschiessen ist eine Tradition, aber das aufstehen und funktionieren müssen ist immer wieder Bestandteil des GF Wochenendes)

Meine Schwester und ich haben einen kurzen Ausflug auf den Harder geplant, damit wir noch etwas Touri gespielt haben.

Danach ist auch unser vierter Mann wieder auf den Beinen und wir fahren zum Baggereseeli und geniessen das tolle Wetter und machen ein Picknick.

Nach dem wir uns ausgiebig verbrannt haben, sind wir zurück zur „WG“ und haben uns ready für den letzten Tag gemacht. Als Erstes haben wir uns nochmals im Axtwerfen und Bogen schiessen versucht. Liebe Sippe Feuer und Stahl, ihr seid echt lustig, aber ich müsste mal ein paar Stunden üben können und das mit mehr als ein paar Schuss pro Mal.

Während die einen sich im Gruppenfitness geübt haben, haben wir den Tag langsam angehen lassen. Gemütlich noch mal über den Markt, ein hübsches Shirt kaufen, gemütlich der lustigen Band auf der Jungfrau Stage zuhören und gemütlich einfach sein.

Später hab ich noch ein witziges Treffen mit Bandmitglieder von Powerwolf gehabt. Hab ich gemeint. Respektive meine Greenfieldpartybande hat gesagt, das sei so. Und ich bin ja gutgläubig 😉

Also eigentlich waren da auf dem Feld einfach zwei Typen, in kreativen Klamotten, die immer wieder für Fotos angesprochen wurden. Und JEDESMAL böse geguckt haben. JEDESMAL!!

Nach dem ca fünften Foto fand ich, es war an der Zeit zu reagieren. Daher hab ich die sympathischen Herren auch um ein Foto gebeten, aber eines, auf dem sie lachen sollten. Herrlich, die Frage, wie man den zu lachen hätte.

Für unwissende => Powerwolf war es nicht. Denn die Fotos vom Gig und die Klamotten und Haare auf meinen Fotos sahen so gar nicht gleich aus.

 

Ist also jemandem bekannt, wer die lustigen Herren waren? Laut Logo auf den Klamotten Irgendwas mit Powerwolf, laut aussehen nicht.

Ev die Backgroundsänger?

NACHTRAG: Dank der Pinnwand von Powerwolf bin ich nun schon fast ganz überzeugt, das es sich um waschechte Fans der Band handelt. Quasi um Mitglieder des Rudels vom Cultus Luporum.

Ich fühle mich geehrt, von den Wölfen nicht gebissen worden zu sein 😉

Und hier noch =>  ivi erklärt den bösen Jungs wie man lacht.

Da ich mich mit der ganzen Suche nach den beiden Wölfen auch mit der Musik von Powerwolf beschäftigt habe, bereue ich zu tiefst, den Unheilig-für-Armen eine Chance gegeben zu haben und daher Powerwolf verpasst zu haben. Danke für gar nichts, Letzte Instanz! Geht doch ans Meer…

Nach Combichrist und dem Treffen mit den Wölfen sind wir gemütlich Richtung Hauptbühne um für meine Schwägerin ein Foto von Eluveitie zu machen. (Hat mich auch nicht überzeugt, trotz dem Winterthurer Bonus) Und bei Blink 182 hab ich halt einfach den Original Sänger vermisst.

Nörgel, nörgel, nörgel…

So schlimm war es gar nicht! Ich hatte wie jedes Jahr ein tolles Festival und danke auch an das Unmeat Team für das Shirt und die Vicken Diskussion =) Und den geilen Hot-Undog aus Restbeständen.

Super lecker!

In diesem Jahr hab ich sogar noch die Burning Hand gesehen, zu der Zeit war ich letztes Jahr schon im Bett. 😉

Die Wildcard fürs Festival 2018 ist auf jeden Fall bestellt, im Falle unsere Tickets wieder verschenkt werden. Ik freu mir.