Schloss Wülflingen – Edel Essen in Winterthur

Samstag Abend…

Was gibt es zum Abendessen?

Loge? Tres Amigos? Goldenberg? Oder ev ganz was neues?

Jut, Doktor Google befragt und den Roten Turm gestrichen, da Samstags hier kein Essen serviert wird. Weitersuchen….

Hmmm, Schloss Wülflingen sieht angenehm aus.. N bisschen edel, aber trotzdem anschaubar…

Also gleich mal nen Tisch reserviert für zwei. (Wir haben noch den letzten Platz ergattern können 😉 ) Sind gleich da.

Kurz hübsch gemacht, Hemd angezogen, Jupe montiert und zag, ab ins Auto. Noch kurz beim Postomat Geld holen, da wir annehmen heute könnte es teurer werden. =)

Als wir beim „Schloss Wülflingen“ ankommen, bin ich zuerst mal entäuscht… Das ist ja gar kein Schloss, eher ein Land-Herrenhaus. Aber egal, hauptsache essen 😉

Die Bedienung ist überfreundlich, was uns schon bald mal ein kleines Stück stört. Trotzdem ist der Service super. Das Essen wird schnell serviert, die ganze Atmosphäre ist prima, und es wird immer wieder gefragt ob auch alles zu unserer Zufriedenheit ist.

Nach dem Salat als Vorspeise und einem Riesencrevetten Curry für meinen Holden, resp einem Rinds Filet für mich, waren wir beide sooooo satt.

Die Hauptgänge waren sehr schön angerichtet und bei meinem Rind hatte ich zuerst das Gefühl, das die Beilagen eher geizig gehalten wurden. Grosses Täuschen! Die Bratkartoffeln waren ein Traum und das Gemüse genau so zart wie das Filet selber. Von diesem Menü träume ich heute noch!

 

Wer sich also kulinarisch in Winterthur auf höchster Gaumenebene verführen lassen will, sollte unbedingt einen Besuch im Schloss Wülflingen wagen.

Der Name hält aus meiner Sicht zwar nicht was er verspricht, dafür ist das Essen mehr als eine Sünde wert!

http://www.schloss-wuelflingen.ch

Die Tage danach… ( II ) – Der Stress

Nach dem ganzen Theater mit Wohnung nicht fertig und
Umzugswagen, war ich der Meinung, das nach dem Umzugstag der Stress allmählich nachlassen wird. Am Umzugstag selber lief alles wie geschmirt. Wir waren auch überrascht, das die Handwerker es tatsächlich geschaft hatten, die komplette Wohnung zu streichen und die Böden in den drei Zimmern zu erneuern.
Auch alle unsere Helfer waren super motiviert und in zwei, drei Teams unterteilt hat alles ultraschnell ein und ausgeräumt werden können.
Schön solcheFreunde zu haben!Nach dem Ausladen gings ans Einrichten, lampen suchen,
lampen montieren, merken das noch da ein Regal fehlt und hier noch was Platz hätte. Vorhänge wurden aufgehängt, gekürzt, Regale zusammengebaut und karton wieder in den Keller geschleppt.
Kurz und gut, es gab immer was zu tun.

Auch hatten wir noch diverse Handwerker im Haus, unter anderem weil der Backofen noch von unserem Vormieter geschorttet wurde und wir daher den nicht benutzen konnten.
Die Rollläden wurden kontrolliert, alel elektrogeräte, der schreiner musste fenster und balkontüren kontrollieren und dieses und jenes
üperprüft.
Da ich grad in der nähe von unserem neuen heim arbeite, hat mein
chef mir erlaubt mal kurz nachhause zu gehen, wenn wieder was anstand. Also bin ich häufig hin und her gewuselt und nach der arbeit noch kurz in baumarkt um kleinkrams oder in die ikea um möbel zu holen.
Is doch nicht so schlim.. =)

Naja, mein körper hat das anders gesehen. In der woche nach dem umzug hatte ich am Freitag nachmittag im büro (während des sitzens) mein erstes hypo… welt wurde grau, ton wurde irgendwie leiser gedreht und sterne tanzten durch den raum.. auch hat mein körper gezittert , die hände wurden irgendwie krampfig und plus raste wie nach einem 100m sprint… da ich früher schon kreislauf probleme hatte, bin ich mal gleich auf den boden, hab mich gestreckt
und die füsse in die luft gehalten. Hat aber nicht wirklich viel geholfen. Ergo hab ich paarmal ruhig durch geatmet und bin aufgestanden um zum büro meines chefs zu wanken. Nach meiner frage, ob er per zufall bisschen traubenzucker da hätte, ist er aufgesprungen und hat sofort alle büroräume abgesucht. Ich wollte ihn beruhigen, das es nicht so schlim sei, ich könne zur not auch den rohzucker
bei der kaffemaschine kauen. Aber er fand ein paar dextroenergy, welche ich dann brav kaute.
Sein telefon läutete und er ging wieder in sein büro zurück.
Nach 5min kam er nochmals um zu sehen, ob ich ev am boden liege oder wie’s mir geht. Ich hab ihn beruhigt und erklärt das liege wohl am wenig essen und tiefen kreislauf den ich aber eigentlich immer habe.
Nach dem traubenzucker und zucker und dextroenergy hatte ich n ganz übles gefühl im magen und als ich richtung klo ging, musste ich das ganze traubenzucker-mit-wasser gemisch nochmals angucken, weil mein magen rebeliert hat. Naja, zurück an den bürotisch,
gleich nochmals ein dextroenergy, damit mind eines noch drin ist.. =)
Für mich wars ne ziemlich deutliche „STOPP- Reaktion“ meines körpers, ich wollte nämlich gleich nach der arbeit meinen kater bei meiner mutter abholen gehen und daher min nochmals 2-3h stau, irgendwas einpacken, was ich eh noch vergessen hatte und danach wider 1.5h zurück fahren. Da ich aber gesehen hatte, das ich
sitzen umkippen kann, war fahren für die nächsten zwei tage kein thema. Am abend, hab ich gegessen wie ein pferd, ich hatte meine teller schon fast leer, da hat mein candyman noch gar nicht wirklich platz genommen. Und das zweimal =)
ging soweiter bis irgendwie dienstags, bis ich diese „fress-attacken“ wieder losgeworden bin. Zum glück bin ich son guter umwandlungsmotor *chch* 😉

Die nächsten tage und wochen hab ich eher ruhig genommen, ausgang hab ich mir selber gestrichen, dafür zeit für meine bücher genommen, und nicht jeden tag noch dringend ne lampe montieren oder ähnliches planen.

Letzte woche hatte ich nochmals sone fress-attacke, als wir schon im bett lagen, knurrte mein magen und ich bin nochmals aufgestanden um noch zwei schälchen müsli plus zwei scheiben toast mit käse zu verschlingen. Beim müsli essen hab ich die gleichen symptome mit demherzrasen und zittern bemerkt wie schon beim ersten Mal und war
daher ziemlich froh, bin ich noch aufgestanden zum was essen. Danach konnte ich wohlig schlafen und hatte eigentlich auch keine grösseren reaktionen mehr =)

Daher, bin ich immer noch brav am „ach das, ne das könnte stress
machen, also lassen wirs lieber“ leben, nehms gemütlich und warte ab.. und wenns nicht besser wird, besuch ich ev mal nen arzt 😉

Die Tage danach… ( I ) – Der Umzugswagen

Eigentlich ists nun schon fast einen Monat her, das wir umgezogen sind..

bei meinem letzten blog, zwei tage vor dem Umzug hat mich ja noch fast der schlag getroffen, weil noch gar nichts gemacht war..
Da dachte ich, schlimmer kanns  nicht werden.. 😉

Aber irgendwie gings doch =)
Wir wollten am Karfreitag den ganzen Krempel von mir mit nem grossen umzugsauto von Bern nach  Winterthur bringen, um danach in Winterthur noch meinem Candyman sein zeuchs zu  holen um so nur einmal alle Helfer und das Auto zu organisieren.
Karfreitag  war der zweite April, ergo der Tag davor der erste.. =D

Ich musste am  Donnerstag noch den Umzugswagen abholen, da wir diesen von Donnerstag abend bis  Samstag morgen mieten konnten und so weniger „stundenstress“ hatten, da strecke  hin und her schon 3h, plus ca 3mal ein und ausladen zu rechnen war.
Steh ich  also fünf minuten vor ladenschluss vor dem besagten geschäft, wo wir den Wagen  mieten. Ist so ein drei-in-einem-gebäude laden und beim herein gehen, kommen mir  noch diverse leute entgegen. Ich gehe zu der automatischen schiebetür des  ladens, welche sich nicht bewegt. Ich stutze kurz und denke nichts weiter dabei,  das geschäft ist noch hell erleuchtet und es ist noch nicht fünf. Ich hüpf mal  auf und ab, klopfe, zerre an der Tür. Nichts bewegt sich. Nagut, ich hab ja  schon angerufen um zu mieten, irgendwo hab ich noch die Nummer. Nach einigem  suchen finde ich die nummer und rufe an. Geht auch tatsächlich jemand ran.

Gespräch:
Ivi: „guten tag, ich steh da vor ihrer tür, aber die ist  zu..“
Typ: „ja, wir haben auch geschlossen..“ (ach ne? )
Ivi: „ja, aber  ich dachte sie hätten offen bis fünf, wurde mir auch so gesagt.. ich muss nur  die schlüssel für den wagen holen..“
Typ: „ja, bis fünf, korrekt.. aber wir  haben schon geschlossen.“
ivi. „es ist aber erst genau jetzt fünf, ich steh  aber schon seit fünf minuten da… können sie mir nicht einfach kurz den  schlüssel geben?“
type: ne, das ist unmöglich, wir haben die kasse schon abgerechnet…“ (WtF???????)
ivi: „also, keine chance, den wagen noch zu  kriegen? Auch nicht wenn wir Samstag morgen abrechnen?“ (müsste man sowieso, da
nur eine bestimmte anzahl km inbegriffen war ^^)
typ: „ne, tut mir leid,  nächstesmal müssen sie vor fünf uhr hier sein… (*slap*)

oukay….

ich aus dem gebäude raus (aus den anderen geschäften sind nun langsam die  letzten kunde raus gekommen) und mit den nerven am ende.. das hat gerade noch  gefehlt.
Nachdem ich kurz irgendjemand anrufen wollte, um mich zu beruhigen
und ich niemanden erreicht habe, bin ich mal nachhause gefahren.
Naja, was  solls, wir wollen morgen umziehen, die Wohnung war gestern noch ein riesen chaos  und wir haben keinen Umzugswagen…
ÄÄÄHHH…… *durchdreh*

Irgendwie hab ich dann meine Schwester informiert, da ich wirklich
ziemlich entnerft war und die konnte ganz spontan (gründonnerstag abend um  18:00uhr) einen umzugswagen über ne befreundete garage und dessen kollege oder so  organisieren. Wir mussten den dann noch irgendwie abholen gehen und der nette Herr von dieser zweiten garage hat extra wegen uns noch bis 19:00 gewartet. Das
wir alle schoko-hasen, welche wir finden konnten gleich mitgenommen haben war ja klar.

Fazit an mich:
– Nicht mehr bei Geschäft 1 mietwagen anfragen
– Nächstesmal ev schon um halb fünf irgendwo sein, anscheinend hat
es in der gegend eine zeit/raum verschiebung von min fünfminuten
– Es gibt  noch nette menschen auf dieser welt!!!
– In den nächstens 10jahren wenn möglich nicht mehr umziehen!

In dem Sinne => „Wieso einfach, wenns auch kompliziert geht“