Fräulein Spinnenohrring oder Schläckzüghäx

Da soll mal einer behaupten, das Tattoos stechen keine Kunst sein.

Als ich vor ein paar Jahren im Sept auf der Facebook Seite meiner Stecher den Aufruf für ein Halloween Tattoo mit diversen Wannado’s gesehen habe, musste ich mich sofort melden. Den die Vorlage hab ich während der Überarbeitung meines Efeus jedes Mal angehimmelt und mich gefragt, wie das fertige Tattoo danach wohl ausgesehen haben mag.

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Meine Stecherfrau Sirpa hat aus der gekritzelten Vorlage Freihand das Bild unten erstellt. Und auch wenn wir uns über den Namen des Mädels nicht einig sind, Sirpa nennt sie „Fräulein Spinnenohrring“ und ich meine „Schläckzüghäx“, bin ich total happy mit dem Bildchen.

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Sirpa findet man übrigens in Winterthur bei der Freibeuter Crew und sie hat immer wieder tolle Wannado’s oder zeichnet aus deinen Ideen etwas spannendes.

Probier es aus und lass dich von ihr stechen!

Achja, zur Info: Copycat geht gar nicht. =)

Albanifest in Winterthur

Ich bin kein Freund des Albanifestes in Winterthur, einfach weil mir Stadtfeste immer als Entschuldigung für jeden erscheinen, sich sinnlos zu besaufen. Klar, das ist ein fieses Vorurteil. Ich mag auch keine grossen Menschenmengen, (ich fände auch die Streetparade sehr viel toller mit weniger Menschen, dafür wieder mehr Lala-Trance… Das wäre dann aber ein anderes Thema) und da das Albani das grösste jährlich wiederkehrende Stadtfest in Europa ist (laut Wikipedia) ist eine grössere Ansammlung von Personen wohl irgendwie unvermeidlich.

Auf jeden Fall vermeide ich es tunlichst am Freitag Abend oder Samstag Abend in die Stadt zu müssen.

Trotzdem wage ich ab und an den Eintritt in die Albani Welt. In diesem Jahr am Sonntag Nachmittag. Eine angenehme Zeit, den sehr viele alkoholisierte Menschen sieht man noch nicht/nicht mehr.  Und doch ist die Stadt voll. Das sieht man schon vor dem Festivalgelände, denn überall stehen Fahrräder, und man muss sich als Fussgänger schon mal seinen Weg suchen.

Ohne grossen Hunger von Zuhause los, riecht es an allen Ecken nach leckerem Essen. Schon nach 5min grummelt der Magen und wir suchen nach einem geeigneten Essensstand.

Zuerst finden wir aber einen Tombola-Stand und ich als Fan von Glücksspielen, muss natürlich ein bisschen Geld liegen lassen. Bei der Frage Risiko oder sicherer Gewinn wird es schwierig. Am Greenfield hab ich mit der sicheren Methode zwei DVDs gewonnen, die nicht wirklich zu gebrauchen sind. Aber kein Gewinn ist auch blöde. Heute mal auf Risiko. Und tatsächlich, eines der Lose hat einen Gewinn drin. „Hoffentlich keine DVD, hoffentlich keine DVD.. Und auch keinen Staubsauger, sonst muss ich den durchs Getümmel schleppen… Aber am liebsten keine DVD…“

Gewonnen haben wir das da:

Minnie Maus Lampe
Eine drahtlose Minnie Maus Lampe

Dafür haben wir in diesem Jahr Pech mit dem Essen. Wir sind an einem Indischen Essensstand, der von Osteuropäern geleitet wird, welche weder freundlich bedienen, noch an den Kunden interessiert sind. Zudem ist das Essen kalt und zu scharf (nicht so bestellt =) ) und das „mit Brot“ ist ein halbes Stück labriger Tortilla. Schade, wenn man bedenkt, das man sogar Trinkgeld gegeben hat, und der Verkäufer das stillschweigend „nicht bemerkt“ hat.

Als Trösterli gibt es Apfelküchlein,  die gleichen aus, das der erste Stand ein Reinfall ist. Super lecker und sehr freundliche Bedienung!

Nach einer Runde durch die Stadt und dem Mittagessen hatten wir auch schon genug von den vielen Leuten und haben uns wieder in unsere kühle Wohnung zurück gezogen.

Aber wir waren da.

Und ich glaube, ich verpasse nichts, wenn ich nur alle paar Jahre mal beim Albanifest vorbeigucke. Die Stadt wird in der Menge nicht bemerken, das ich fehle. Und das ist auch gut so. Den Winterthur weiss ganz genau, wie es Feste zu feiern hat. Auch ohne mich.

 

Wettbewerbgewinn: Senklot

Beim Openday der MSW in Winterthur, wurde jedem Besucher schon am Eingang ein Zettel mit lustigen Fragen in die Hand gedrückt.

Wir haben da einen Kollegen besucht, der dort als Lehrer tätig ist und natürlich Werbung für den Tag der offenen Tür gemacht hat.

Wenn man alle Abteilungen besucht hat, konnte man die Fragen mehr oder weniger einfach beantworten (meistens mit etwas Hilfe, weil die Fragen doch noch irgendwie schwer waren (toll wäre es übrigens, wenn die MSW noch die korrekten Antworten online stellen würden, einfach weil mich die Themen tatsächlich noch interessiert haben)), auf jedenfall konnte man problemlos raten. =)

Wir haben natürlich mitgemacht und uns keine grossen Hoffnungen gemacht zu gewinnen, weil eben Fragen schwer.

Als ich gestern nach Hause gekommen bin, hatte ich ein Paket der MSW in unserem Briefkasten. (Ich mag Pakete..)

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Da ich eher selten im Kontakt bin mit der MSW (den Kollegen sehe ich drei mal die Woche anderswo, also erwarte ich keine Post von ihm) hab ich mir schon fast gedacht, das meine Raterei gar nicht mal so schlecht war.

Und tatsächlich:

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Ich habe ein Senklot gewonnen!

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Ich bin mir sicher, das ich schon immer eins haben wollte, obwohl ich keinen Plan habe, für was man das gute Teil nutzen kann, als Bürogummi/Hobbykoch/Kleinzeuchsbastler/ivilein.

Aber nun hab ich eins und bin happy.

Danke MSW! =)