Tofulino – Eine Oase der Entspannung

In der heutigen, stressigen Zeit, ist man um jede Idee zum Entschleunigen froh.

Hier also DER Geheimtipp um in Winterthur einfach mal etwas Ruhe zu tanken:

Besucht das Tofulino am Holderplatz 3 in Winterthur.

Dort gibt es nicht nur leckere Mittagsmenüs unter der Woche oder feine andere Snacks oder Desserts, nein, das ganze Angebot ist schlichtweg der Hammer! Und die beiden Besitzerinen Monika und Nicole sind einfach umwerfend.

Ich durfte schon an meinem Geburtstag ein Apero vom Tofulino servieren, was meeeeega lecker war.

Das Brot bestellen sie bei ihrem Geheimtipp Bäcker und ist super praktisch zum Aperölen

Zusätzlich (und absolut KEIN muss) kann man sich hier über Veganismus informieren und sich Tipps und Tricks für den Alltag geben lassen.

Als ich letztens Mal im Laden war, hab ich erwähnt, das meine Kopfhaut trotz speziellem Rausch Shampoo sehr gereizt ist. Da haben die Damen mir Apfelessig empfohlen und da ich noch solchen zu Hause rumstehen hatte, hab ich diesen mit unter die Dusche genommen. Schon nach der ersten Anwendung war der Juckreiz weg! Wär ich nie auf die idee gekommen, nach dem schon sensitive Shampoos nicht mehr gewirkt hatten.

Der nächste Test wird das Öl ziehen sein, mal gucken, ob ich dann eine anderes Mund- und Körpergefühl bekomme.

Und an der veganen Carbonara muss ich auch noch etwas feilen 😉

China Restaurant Hu Bin in Gaissau (A)

Wenn Kindheitserinnerungen gar nicht mal so falsch sind und man nach knapp 20 Jahren mal wieder beim Chinesen „änet“ der Grenze Essen geht und das ganze Feeling immer noch so ist, wie damals..

Dinieren auf dem China-Schiff, mit super leckeren Menü.

Frittiertes Gemüse und Frühlingsrolle zur Vorspeise. Ente, Ente, Ente, Rindfleisch mit Bambus und Pilzen, Reis und Nudeln als Beilage. Was will man mehr?

wpid-dsc_2329.jpg

wpid-dsc_2328.jpg

Das Personal ist freundlich, das Schiff sauber und man zahlt einen fairen Preis, (in Euro oder sFr.) im Gegensatz zu manchen Schweizer Chinarestaurants. Das Essen wird relativ schnell serviert und die Portionen reichen definitiv für ein Resteessen zu Hause (bei uns auf jeden Fall).

Blinde Kuh – Essen im Dunkeln

Essen im absoluten Schwarz.

Der Gedanke hatten wir schon lange mal. Aber irgendwie vergisst man das man wollte, nicht jeder hat gerade Zeit oder irgendwas anderes passt nicht. Ergo, man würde zwar wollen, tut aber trotzdem nichts dafür auch mal ein Ergebnis zu erhalten.

Da meine ergänzende Hälfte im Januar Wiegentag hatte, hab ich spontan ein Essen in der Blinden Kuh reserviert und ihm nur verraten, das wir wohin gehen.

Mit einem minutiösen Plan sind wir über den Bahnhof Zürich, um dort auf dem grossen eBoard noch die Smileys von meinem Holden an zugucken, und dann weiter mit dem Tram Richtung Seefeld.

Das Restaurant ist abgelegen und nicht direkt im Kuchen der Stadt. Dementsprechend ist meine Herzblatt eher verwirrt, als das er eine Ahnung hätte, wo wir hin gehen.

Erst als wir direkt vor dem Restaurant stehen, wird ihm klar was geplant ist.

Im Foyer melden wir uns an und geben unseren Krempel in ein Schliessfach. Handy, Uhr und was sonst noch alles leuchten könnte muss auch abgegeben werden.

Danach werden wir von einem netten Herrn ins unendliche Dunkel geführt.

Das sieht dann etwa so aus:

wpid-DSC_0054.jpg

Wenn man am Tisch Platz genommen hat, passiert erstmals nicht viel.

Das ist gut so, den diese unendliche Schwärze ist am Anfang ziemlich erdrückend. Man erkennt nichts, man kann Entfernungen nur schwer einschätzen und durch den kurvigen Tunneleingang verliert man auch ein Stück weit die Orientierung. Kurz gesagt, alle Sinne sind verwirrt und müssen sich zuerst wieder sammeln.

Zum Essen haben wir ein Überraschungsmenü bestellt. Das heisst, wir haben keine Ahnung was wir gleich essen werden. =)

Das Essen ist sehr lecker, aber durch das raten, was wir überhaupt essen, ist das Geniessen ein Stück in den Hintergrund gerückt. Daher empfehle ich eher eine Wahl des Menüs, welches man selber wählen kann, damit man sich nicht mit Rätseln aufhalten muss.

Zwei oder drei Bisse waren auch richtig eklig, aus meiner Sicht eine Mischung aus Bää und Gschlüder.  Was genau das war konnten wir weder erschmecken, noch mit der Auflösungs-Karte des Menu Surprise eruieren. Was unter anderem auch ein Grund ist, warum ich nur noch wissen möchte, was ich esse 😉

Zu Essen gab es folgendes:

wpid-DSC_0053.jpgDie Karte erhält man beim gehen, damit man prüfen kann, was man alles erkannt und was einem total überrascht hat.

Gegessen wird natürlich mit Messer und Gabel, aber da keiner zuguckt, kann man ohne Problem mit den Händen erfühlen, ob der Teller leer ist. Der vierte Gang ist nämlich ein feuchtes Handtuch, für die Hände.

Ich war von der ganzen Atmosphäre sehr angetan und kann das Erlebnis sehr weiter empfehlen. Spannend war auch, das man in der Dunkelheit weniger den Drang hat zu sprechen. Wir konnten da ohne Problem sitzen und einfach gar nichts sagen und die Stimmung, die Dunkelheit und alles drumherum wirken zu lassen.