Wenn man sich von guten Freunden verabschieden muss….

Am 14. Februar 2015 wurde der Orell Füssli in der Marktgasse von Winterthur geschlossen.

Ein schwarzer Tag für die Leseratten in und um Winterthur =/ Ich habe bis heute noch niemanden gefunden, der in der Schliessung dieser tollen Filiale einen Sinn gesehen hätte. klar, es gibt noch einen Thalia und zwei Geschäfte sind überflüssig. Aber WARUM zum Himbeerstrauch wurde der OF gechlossen? Das Geschäft (nebst dem Zappadoing) in Winterthur, das man einfach besuchen musste, wenn man an einem Samstagmorgen in der Stadt gefrühstückt hat und noch schnell etwas zu lesen braucht (oder eigentlich auch nicht brauchte, aber im OF hat man auch dann etwas gefunden)

Und jetzt? Jetzt wollen wir nicht mehr in der Stadt Frühstücken! Also sind die Thalia / Orell Füssli Leute auch schuld, wenn nun den Cafes in der Stadt die Kundschaft ausgeht, weil niemand mehr in die Stadt gehen möchte. Weil der OF einfach fehlt. Jedesmal wenn man in der Stadt ist.

Lieber OF aus der Marktgasse und deine lieben Mitarbeiter, ihr fehlt mir!

Danke, das ihr mir den Umzug von Bern (Stauffacher) nach Winterthur so einfach gemacht habt und immer freundlich zu mir wart.

Danke, für eine tolle Ausbeute über die letzten paar Jahre, und vorallem die letzten beiden Einkäufe bei euch:

Dank für Alles!

Du und dein Team werdet mir immer gut in Erinnerung bleiben, ganz egal ob sich bald ein weiterer H&M (der 4. in Winterthur) oder ein anders, sicher überflüssiges Geschäft in deinen alten Hallen ausbreiten wird.

Ein weiterer Winter mit Strickereien..

Nach dem ich im letzten Jahr das Stricken wieder entdeckt hatte, hab ich mir für dieses Jahr weitere Ziele gesetzt..

In diesem Jahr wollte ich mit einem Pullunder starten. Bis es mal anständig kalt war und ich die passenden Nadeln bei meiner Mam ausleihen konnte, war es schon Mitte Oktober.

In zwei Wochen ist dann das folgende Dingens entstanden:

Das nächste Ziel wird ev ein Longpullover… Dazu muss ich mir aber noch Tipps und Ideen holen bei den Profis.

Herzlichen Dank an meine Telefonjoker und die Tipps aus dem Netz, wie auch die riesige Hilfe in der Woll Centrale in Winterthur, wo ich ohne Probleme meine Fragen zum Strickmuster stellen konnte und auch gleich eine kurze Einführung zum Thema Stäbchen häkeln (Bild 6) erhalten habe. Ohne Sie hätte ich immer noch das Gefühl, das Pulli-Dinges sieht irgendwie schäbig aus (Bild 4 + 5)

Ich wage schon fast zu behaupten, das ich eine tolle Hausfrau wäre, guckst du:

Apfelkuchen (Wähe) zum Abendessen, Heidelbeerenkuchen als Dessert und die Strick-Arbeit für dazwischen. =)

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Samstag Morgens in Winterthur

Was gibt es gemütlichers als Samstag Morgen in Winterthur auf einer Bank zu sitzen, und ein Brötchen mit Saft zu verdrücken?

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Um kurz vor 9:00 sind noch seeeehr wenig Leute unterwegs und man hat die Stadt für sich alleine.

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Ausser der Typ aus dem gelben Gemüse/Früchte Lieferwagen will unbedingt Small Talk machen.

„Hast du Hunger?“ – „Nein, danke, ich hab gerade ein Brötchen gegessen….“ – „Nein, Telefonnummer…..“ =)

Ach sorry, an solchen Sachen bin ich so gaaaaar nicht interessiert. =)

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Njam… Lecker, Frühstück auf der „Park“-Bank =D

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Danach kurz zum Frisör, Haare mal wieder schneiden lassen („Es wäre gut, wenn sie mindestens alle 3-4 Monate ihre Haare schneiden lassen würden“) ((Klar, ist ja nicht so, das ich vorher 1.5 Jahre (!!) nicht mehr beim Frisör war.))

Dann einen kurzen Abstecher in den Orell Füessli (man, wie kann man schon nur die Idee haben, das dieses Geschäft geschlossen werden soll???) und schwupps eine Ladung Bücher gekauft (die brauch ich alle! wirklich….. Ok, dieses Mal sind es vor allem Französisch-Auffrisch Bücher)

Und nach dem anstrengenden Bücherkauf und Coiffeurtermin, gleich direkt zum  zweiten Frühstück ins Teekult, mit frischen Scoones und ner Chai-Latte.

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Hier kann man in aller Ruhe die neuen Bücher durchblättern und seinen Tee geniessen.

Winterthur ist toll!