Untoll des Tages: Offspring zwei Mal in der „Schweiz“….

Und ich hab mich schon gefreut, das Offspring in diesem Sommer zweimal in der Schweiz spielen wird….

offspring-switzerland

Leider ist das zweite Mal „Schweiz“ in Deutschland. Dabei hätt‘ ich genau da noch ein paar Tage Urlaub und spontan in alle Ecken der Schweiz reisen können. Was beim ersten Konzerttermin leider nicht passen würde.

Egal.

Aber:

Untoll.

Was für ein Wochenende…

Da ich Freitags etwas länger als geplant im Büro war, konnten wir unseren Wochenendeeinkauf nicht schon am Freitag Abend erledigen. Gereicht hat es nur für den nötigen Naschzeugs-Auffülleinkauf im Coop, in welchem wir irgendwie tatsächlich immer nur ungesundes und Süsses einkaufen.

Auf jeden Fall mussten wir den Einkauf fürs Wochenende am Samstag Morgen nachholen.

Um 8:30 hat es meistens noch nicht so viele Menschen im Einkaufscenter, so das wir um 09:30 schon wieder gemütlich zu Hause sitzen und endlich frühstücken können. Nach dem Frühstück ist es schon sehr warm und da wir erst gen Nachmittag an den #RooftopDayWinterthur im Blockfeld Winterthur wollen, haben wir noch Zeit.

Also ab ins Schwimmbad.

Seit ich hier in Winterthur wohne, hab ich noch keines der Schwimmbäder von innen gesehen. Als erstes fanden wir vor dem Schwimmbad Geiselweid gar keine Fahrrad Parkplätze, was uns schon mal sehr erstaunt hat. Es gibt nicht so viele Parkplätze für Autos und mit dem Rad ist man in Winterthur ja schnell irgendwie überall. Nach dem wir die Fahrräder im Velounterstand der Migros untergestellt haben, sind wir hinter den Hunderten von Leuten vor der Kasse angestanden. Im Schwimmbad haben sich die Leute überraschend gut verteilt. Nämlich alle bei den Becken und wir am anderen Ende der grossen Wiese. Toller Platz und noch keine Leute.

Nach ein paar Stunden wird auch der Platz ganz hinten recht voll, wir sind schon wieder müde (es ist ja auch heiss), haben uns schon einmal im Becken abgekühlt (immerhin) und das Restaurant erfolgreich getestet (die Pommes und der Crispy Chicken Burger sind super lecker!)

Daher machen wir uns auf den Heimweg, zum kurz kalt duschen, Klamotten wechseln, ein Eis zu essen (mein Holder ist bereits beim dritten) und radeln direkt weiter ans Apero vom Blockfeld. Das Blockfeld ist aktuell noch eine Baustelle. Dort wo diese Baustelle jetzt ist, wird im September eine neue Boulderhalle eröffnet. Und genau diese Baustelle durfte man am Roof Top Day von Ronorp besuchen.

Blockfeld

Da wir uns nicht sehr viel von der Boulderhalle vorgestellt hatten, war es sehr interessant zu sehen, was alles geplant wird. Mein Holder und ich sind uns einig, das wir die Halle bestimmt ausprobieren werden, schon nur weil diese 1. bei uns um die Ecke ist, 2. die Sportart spannend aussieht, und man schnell merkt, ob man die Kraft und der Wille hat um weiter zu kommen und 3. weil die Leute da total nett waren.

ich fühle mich grad bei solchen Anlässen immer irgendwie unwohl, weil man nicht weiss, sind das jetzt alles Freunde von denen die da arbeiten, oder gibt es auch solche wie wir, die keiner kennt. (Diese Frage wurde von dem Herrn, der sich zu uns gesetzt hat, mit dem Freibier in der Hand, der Freiwurst im Mund und der frage „Um was geht es hier eigentlich? Aber danke für die Wurst..“ relativ schnell beantwortet…)

Aus dem geplanten „Mal vorbei gucken“ wurden etwas mehr als 2h, in denen wir nette Menschen treffen und uns gut unterhalten haben.

Dabei hab ich die Rons von Ronorp verpasst, durfte aber eines der „I * Ron“ Shirts mit nach Hause nehmen.

Es gab super schönen Kuchen (mit grün!!!) ((der auch lecker war, wie ich aus erster Hand erfahren konnte), tolle Guacamole-Pizza mit Oliven und auch sonst ein hammer schönes Apero Büffet. Schade waren wir nicht so hungrig =)

Nach dem Besuch an der Blockschau, ging es wieder nach Hause. Unsere Katzen mit nassen Tüchern abkühlen („Die fanden es gaaanz toolll“ *sing*) und mal wieder kalt duschen.

Danach etwas schlafen/lesen und das Abendessen planen.

Nach dem Abendessen geht es weiter in die Uberleb.bar im Kraftfeld. Und weil um 21:15 der Bär noch nicht steppt, gibts kurz einen Drink um danach weiter an den Nachtbazar zu ziehen. Hier gibt es nur Ohrringe, oder fast nur (O-Ton Nadine). Und weil ich meine Ohrringe seit meinem 15 Geburtstag nie mehr gewechselt habe, brauche ich keine neuen Ohrringe. Also ist der Nachtbazar schnell mal durchgeschaut. Dann gibts als Dessert noch ein Corned Pasties mit Apfel und Mandeln, damit wir den weiten Weg vom Kraftfeld bis zum Nachtbazar nicht umsonst gegangen sind (ca 3min hin und nochmals 3min wieder zurück.. =) )

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Also wieder ins Kraftfeld, ein, zwei Drinks kippen und um 23:40 schon müde zusammen packen und sich auf den nach Hause weg machen. Lustig, was man an einem Samstag Abend/ Nacht alles sieht, wenn man vom Lagerplatz bis zum Endlikerquartier spaziert. Boxer – kurz vor dem Kampf, Leute im Gebüsch – die Tannenzapfen oder ähnliches suchen, der Bus – von hinten, den Mond – riesengross und farbig und doch so weit weg.

Es ist schon nach Mitternacht, als wir bei uns zu Hause angekommen sind. Wir sind müde und völlig erledigt von dem ereignisreichen Tag, an welchem wir nicht nur die normalen Einkäufe getätigt haben, nein, wir waren ja auch in der Badi, haben das Blockfeld Areal ausgekundschaftet, durften unsere Katzen feucht machen, waren in der Ueberleb.bar (zweimal), haben den Nachtbazar besucht, welcher nicht sehr spannend war und sind dann auch noch zu Fuss nach Hause.

In diesem Sinne, frohen Wochenstart –  der Montag ist zum Glück schon fast vorbei. Und auf ein ruhiges, nächstes Wochenende!

Greenfield 2015 – Langweilige Bands, aber tolles Partyvolk!

Wie jedes Jahr zieht es mich nach Interlaken.

In diesem Jahr nicht so sehr wegen den Bands, weil ich irgendwie nur ein paar vom Namen her kenne. Aber ans Greenfield geht man ja nicht nur wegen den Bands, sondern wegen dem Feeling und den tollen Leuten! Und herzlichen Dank  für die Freikarten!

Da wir am Donnerstag noch spontan im Tessin waren, sind wir erst am Freitag nach dem Mittag bei mürggu und seiner Familie eingetroffen. Dort gab es als Start zu erst mal Kuchen. Ich bin absolut kein Fan von Schwarzwäldertorte, aber die von mürggus Mam ist der Hammer! Und der Familienhund ist einfach zum-nicht-mehr-nach-hause-wollen,-weil-sie-so-ein-Schatz-ist. Das Greenfield fängt also an wie jedes Jahr.

Nach dem Kuchen zu mürggu in die Wohnung und dort die schweren Schuhe montiert. Danach ab Richtung Festival Gelände. An der Gästeregistration das Ticket gegen Bändel getauscht und schon sind wir auf dem Campingplatz. Nach knapp 200m sehen wir schon das erste Kässeli (Arschritze, die aus der Hose guckt) und knapp 150m spätere das erste männliche Geschlechtsteil. Es ist Greenfieldzeit Aber selbst für meine Verhältnisse sind 5min auf dem Gelände und das erste Geschlechtsteil sehen ein (trauriger? überflüssiger? ) Rekord =)

Die erste Band, welche ich sehe, heisst „Hollywood Undead“ und ist live ziemlich cool. Hat etwas von Linkin Park, die Typen haben Masken auf und irgendwie singt da jeder mal irgendwie. Ein Boyband Chor, oder so… =) Die Melodie des Liedes hat auf jedne Fall Ohrwurmpotential:

Danach kommen noch In Extremo (njäää..), Motörhead (njääääää..) und In Flames (tipetöpe!) und der Abschluss im Pirateszelt. Dazwischen schaffen wir es tatsächlich, mal alle Richtung Essenszelt zu ziehen und ich finde den Unmeat Wagen mit der leckersten Curry-Mayo, die ich seit Jahren gegessen habe! Kann man die irgendwo bestellen?

Nach dem Pirateszelt bin ich mit mürggu zusammen nach Hause, wo er tatsächlich noch für einen Mitternachtsimbiss zu haben war, während ich nur noch meine Schuhe und Klamotten loswerden wollte um völlig tot ins Bett zu fallen.

mürggu hat mir den ganzen Tag brav seinen Hausschlüssel abgegeben, da es auch schon vorgekommen ist, das wir uns  nach zwei, drei Stunden auf dem Gelände verloren haben und erst wieder bei ihm zu Hause gesehen haben. Also hatten wir das glorreiche System, das er mir seine Schlüssel gibt, sobald er aufs Klo muss, ein Bier holt, jemanden trifft, etc und diesen zurück bekommt, wenn er wieder bei mir ist.

Leider haben wir nicht bedacht, das ich am nächsten Morgen nicht aus seiner Wohnung komme, wenn er den Schlüssel bei sich hat,  ich 2h vor ihm wach werde und noch Blumen für seine tolle Mam besorgen möchte. Grosser Punkt auf der Memoliste fürs nächste Greenfield => einen eigenen Schlüssel für mich organisieren. =) Oder doch zum Fenster rausklettern =)

In diesem Jahr sind wir gar nicht zum gross Fotos knipsen gekommen. Liegt vielleicht auch daran, das ich meine Kamera gar nicht gross mitnehmen wollte. Also müsst ihr in dem Jahr mit den lustigen Fotos hier leben können:

Auch der zweite Tag (also eigentlich der dritte) war sehr unterhaltsam. Dank den lustigen Cousins, dem Cousin vom Cousin und seinem lustigen Meitschi, plus natürlich den altbekannten Bödelilüt!!

Auch wenn ich jetzt weis, das ich 1. alt bin mit knapp 29i (scho fasch 30i) und 2. eine Kuh („Nei, i drinke ke Wasser, das isch für Chüe“) geniesse ich die Tage in Interlaken immer sehr.

Wo sonst gehen Leute völlig betrunken nach Hause und stehen 20min später wider beim Trupp mit einem Bier in de Hand, nur um weiter zu feiern? (Und die Leute nennen mich dann auch noch Kuh.. Tzesss.. Gäll Chrigi.. 😉 )

Das Berner Oberland ist super! Dank an die lustige Greenfield Crew 2015, mit der ich gar nicht gemerkt habe, das eigentlich ein paar Leute gefehlt haben. Bha, ihr seit alle selberschuld, seit ihr nicht auch gekommen. Auch wenn die Bands öde waren. =)

In diesem Sinne, Chübäl und bis nächstes Jahr!