Der 20. Juli 2017 gehört für mich in diese Kategorie.
angefangen schon um 01:30, als unser Krümel sich und uns mit lautem Geschrei aus dem Schlaf geholt hat. Nachdem auch wirklich alles versucht war, war klar, Krümel geht es nicht gut. Nur wie gut/schlecht?
Fieber hatte er noch nicht, aber schon ziemlich Temperatur. Da ich sowieso viel schlechter schlafen konnte als mein Holder, hab ich mich mit Krümel auf dem Sofa breit gemacht und nach Stunden konnte ich den Schatz mit Zeitung lesen auf dem Handy zum einschlafen bringen.
Am Morgen als erstes nochmals Fieber messen und nun war er bei 38.6°.. Also gleich mal den Arzt anrufen, bemerken das dieser Urlaub hat und dann bei der Notfalldienst Kinderarztpraxis zu hören, das man um 07:30 noch viel zu früh zum anrufen ist. Ahh…. Entschuldigung wenn ich NOTFALL als 24/7 Thema betrachte. Egal
Ich bin dann trotzdem ins Büro um am Morgen die Woche abzuschliessen, damit ich den Nachmittag frei machen kann, weil ich erstens ne Freinacht hatte und zweitens ein krankes Kind zu Hause hatte.
Nach dem ich am Nachmittag wieder zu hause bin und unser Kleiner vom Doktor die Diagnose Mittelohrentzündung erhalten hat (ich bin überzeugt, wenn es die Hölle gäbe, JEDE Mutter auf dieser Welt würde ihre Seele verkaufen, beim ersten Mal wenn ihr Kind krank ist und so fürchterlich weint, das ihr Herz in tausend kleine stücke zerbricht, nur damit ihr Kind sofort wieder gesund ist und keine schmerzen erleiden muss)
Am Abend ist dann das nächste Unnötige in den Medien zu lesen …
Der Sänger von Linkin Park, Chester Bennington, hat sich das Leben genommen.
Was für ein Sch…..!
Für mich ist eine Welt zusammengebrochen…
Danke das ich euch im 2014 nochmals am Greenfield sehen durfte!
Danke für alles, was ich dank euch erleben und fühlen konnte.
Schon das Erhalten der Tickets war in diesem Jahr ein Abenteuer für sich, hat doch jemand unsere Freikarten verschenkt. Da gabs doch den einen oder anderen Augenblick, kurz vor dem Festival, als es mal kurz eng wurde =) Aber unser Lieblingsgummihals, der Peer, hat alles geregelt und unser Greenfield Budget war gerettet. Und auch ein Dank an Nuri, der sich noch als Expresslieferdienst angeboten hat.
Das ist für dich: Ein Hoch auf den Peer!!!
Dienstag Abend, die Tickets sind bei mir. Es reicht nicht mehr für einen Versand nach Interlaken, da die Post schon zu hat. Und nach dem wir überhaupt Tickets bekommen haben, wäre es sehr mutig, diese noch aus der Hand zu geben 🙂
Mittwoch haben wir sturmfrei. Unser Kleiner ist in der Kita und wir gönnen uns ein Mittagessen auswärts und eine Pediküre. Bester Einstieg für ein langes Wochenende. Leider vergesse ich vor lauter Erholung, das ich wohl besser schon gepackt hätte. Egal, ich packe erst später am Abend, im Dunkeln, da Krümel schon in unserem Schlafzimmer am Träumen ist. Daher hab ich auch alles doppelt und dreifach dabei.
Ich bin für jedes Wetter gerüstet, von Sturmflut zu super heiss, alles dabei! Ist wohl auch das erste Mal, das ich ne Windjacke dabei gehabt hätte. Und nun sicher bin, das ich diese doch weg geben werde, weil ich sie doof finde. Das ich am Festival dann noch ein, zwei Shirts erstehen will, hab ich in meiner Planung völlig ignoriert. Der Koffer ist voll =)
Ab Winterthur nehme ich den Zug und fahre bis Bern. Von Bern aus fährt meine Schwester mit dem Auto und wir fahren gemeinsam.
Die ersten Bilder vom Bierfass anzapfen erreichen unseren Gruppen Chat. Wir treffen uns bei meinem besten Freund in Bönigen, er stellt uns während des Festivals seine Wohnung zur Verfügung. Das heisst, wir belagern seine Küche und sein Bad und überall liegen Mädelsklamotten rum 😉
Nach einem leckeren Mittagessen, machen wir uns auf den Weg zum Gelände. Zum Glück ist mürggu auf dem Bödeli bekannt, er hat tatsächlich seinen Ausweis vergessen und wir sind nicht sicher, ob er auch wirklich als über 18 durch gehen wird. (Er ist 32 Jahre alt und sieht so aus:
)
Die Alphornbläser haben wir verpasst. Egal, wir wären fast pünktlich da gewesen =)
Ansonsten haben wir keine fixen Termine, nur ein paar Bands die wir sicher sehen möchten. Sum 41, Epica, In Flames..
Also gehen wir als erstes zum Chübäl Stand und bestellen einen Liter Sangria. Zu dritt (alle andern finden den Chübäl zwar toll, aber trinken lieber Bier) leeren wir diesen und mir geht es schon recht nett. Einzig die Früchte darin sind mir zu „aus der Dose“. Für den Rest des Weekends bin ich nüchtern, ich mag es einfach nicht in grossen Menschenmengen beduselt zu sein. Und ich bin überzeugt, viele Festivalbesucher hätten auch nicht gemerkt, das ich unbetüdelt war 😉
Der berühmte Chübäl
Mein ToDo für dieses Greenfield sah folgendes vor:
Freunde treffen
Chübäl
ein paar Konzerte sehen
ein oder zwei Unmeat Shirts erstehen
Für die Shirtgrösse für meinen Liebsten hab ich kurzerhand einen Kollegen ausgeliehen, der von Grösse und Körperbau mit meinem Holden Ähnlichkeit hat.
Für mich hab ich dann auch noch ein Trägershirt erstanden, weils einfach geil ist. Nämli… 😀
Achja, und da vergess ich fast das Wichtigste, ich hab meinen besten Freund veganisiert. Ich Teufel… Oder besser gesagt, ich hab mit ihm den Deal ausgehandelt, da er schon ziemlich einen sitzen hatte, das ich ihn zum Essen einlade, aber bestimme, wo wir essen gehen. Also zum dritten Mal zum Unmeat Truck (das erste Mal für die Shirts, das zweite Mal für die Gratis Pommes, weil Shirts…) und zwei Burger bestellt. Mein Buddy ist etwas überrascht, das es ihm schmeckt. Was er dann auch das ganze Wochenend über allen erzählt. „Sie hetmi derzue zwunge e vegane Burger ds ässe u ds schlimmschte em Ganze isch gsi, das dä Soucheib huere fein gsi isch“
Der absolute mega Farmer-Burger!!
Wir sind immer etwas unterwegs und zwischen einer grossen Gruppe auch einfach mal nur zu zweit on the Road. Epica haben wir verpasst, weil ich für meinen Buddy noch das nette Mädel aus Bern klar machen wollte. Leider haben wir sie nicht mehr gefunden, nach dem wir alle wärmere Klamotten geholt haben. Tja, oder sie wollte halt einfach doch nicht 😉
Meine Füsse haben nach diesem Tag schon wieder ne Erholung verdient, hatte ich doch meine Springer nicht anständig gebunden, da ich dachte, ich würde sie zwischen am Morgen zu Hause los gehen und ins Bett steigen mal noch ausziehen. Schwerer Fehler (Haha, ein Wortspiel, man hatte ich schwere Füsse 😉 )
Trotzdem bin ich froh, die Dinger zu tragen, denn wenn dir ein 100 kg Mensch hinten auf die Ferse steht, kann das sonst ganz schön Aua sein.
Am nächsten Morgen haben wir mal richtig ausgeschlafen. Das heisst, kurz aufstehen, was essen und nochmals etwas hinlegen. Danach einkaufen und leckeren Kartoffelsalat mit Zubehör produzieren und sogar frischen Zopf backen. Ein Footballer Kumpel von mürggu stösst noch zu unser Festival WG und zu viert machen wir uns wieder auf den Weg aufs Gelände.
Die Erkenntnisse von Tag zwei sind in etwa die folgenden:
der blonde Typ von Apocalyptica hat ein Botox- Gesicht
ich bin unfähig beim Axtwerfen
die Axtwerfen Zielscheibe dient auch als Zensurbalken
Der Wolf geht um auf dem Flugplatz
Chrigi geht auch aufs Klo, wenn sie gar keinen mehr durchlassen („I gseit auso muessi WC, u si so, geit nid u ig de auso de grad hie u de plözli gange…“ – „Ach Chrigi. i liebedi eifach…“ ((Aus Gründen von „Ich mag euch so sehr“ wird das dazu gehörige Video nicht veröffentlicht)) )
VNV Nation hat erstaunlich wenig Publikum, gehen ab wines Zäpfli und der Sänger kann nicht singen, aber die Band ist super. (oder so)
Wenn man nach VNV Nation in Partystimmung ist, sollte man nicht „The Architects“ anhören gehen.
Wenn man lange genug auf dem Konzertareal bleibt, wird man höflich gebeten zu gehen.
und zu guter Schluss: wenn vor dir zwei Footballer betrunken gehen, kann es sein, das plötzlich Menschen auf der Seite weggespickt werden.
Auch dieser Tag war super!
Am nächsten Tag, schon fast eine Tradition, muss mürggu ans Feldschiessen. (Nicht das Feldschiessen ist eine Tradition, aber das aufstehen und funktionieren müssen ist immer wieder Bestandteil des GF Wochenendes)
Meine Schwester und ich haben einen kurzen Ausflug auf den Harder geplant, damit wir noch etwas Touri gespielt haben.
Danach ist auch unser vierter Mann wieder auf den Beinen und wir fahren zum Baggereseeli und geniessen das tolle Wetter und machen ein Picknick.
Nach dem wir uns ausgiebig verbrannt haben, sind wir zurück zur „WG“ und haben uns ready für den letzten Tag gemacht. Als Erstes haben wir uns nochmals im Axtwerfen und Bogen schiessen versucht. Liebe Sippe Feuer und Stahl, ihr seid echt lustig, aber ich müsste mal ein paar Stunden üben können und das mit mehr als ein paar Schuss pro Mal.
Während die einen sich im Gruppenfitness geübt haben, haben wir den Tag langsam angehen lassen. Gemütlich noch mal über den Markt, ein hübsches Shirt kaufen, gemütlich der lustigen Band auf der Jungfrau Stage zuhören und gemütlich einfach sein.
Später hab ich noch ein witziges Treffen mit Bandmitglieder von Powerwolf gehabt. Hab ich gemeint. Respektive meine Greenfieldpartybande hat gesagt, das sei so. Und ich bin ja gutgläubig 😉
Also eigentlich waren da auf dem Feld einfach zwei Typen, in kreativen Klamotten, die immer wieder für Fotos angesprochen wurden. Und JEDESMAL böse geguckt haben. JEDESMAL!!
Nach dem ca fünften Foto fand ich, es war an der Zeit zu reagieren. Daher hab ich die sympathischen Herren auch um ein Foto gebeten, aber eines, auf dem sie lachen sollten. Herrlich, die Frage, wie man den zu lachen hätte.
Für unwissende => Powerwolf war es nicht. Denn die Fotos vom Gig und die Klamotten und Haare auf meinen Fotos sahen so gar nicht gleich aus.
Ist also jemandem bekannt, wer die lustigen Herren waren? Laut Logo auf den Klamotten Irgendwas mit Powerwolf, laut aussehen nicht.
Ev die Backgroundsänger?
NACHTRAG: Dank der Pinnwand von Powerwolf bin ich nun schon fast ganz überzeugt, das es sich um waschechte Fans der Band handelt. Quasi um Mitglieder des Rudels vom Cultus Luporum.
Ich fühle mich geehrt, von den Wölfen nicht gebissen worden zu sein 😉
Und hier noch => ivi erklärt den bösen Jungs wie man lacht.
Da ich mich mit der ganzen Suche nach den beiden Wölfen auch mit der Musik von Powerwolf beschäftigt habe, bereue ich zu tiefst, den Unheilig-für-Armen eine Chance gegeben zu haben und daher Powerwolf verpasst zu haben. Danke für gar nichts, Letzte Instanz! Geht doch ans Meer…
Nach Combichrist und dem Treffen mit den Wölfen sind wir gemütlich Richtung Hauptbühne um für meine Schwägerin ein Foto von Eluveitie zu machen. (Hat mich auch nicht überzeugt, trotz dem Winterthurer Bonus) Und bei Blink 182 hab ich halt einfach den Original Sänger vermisst.
Nörgel, nörgel, nörgel…
So schlimm war es gar nicht! Ich hatte wie jedes Jahr ein tolles Festival und danke auch an das Unmeat Team für das Shirt und die Vicken Diskussion =) Und den geilen Hot-Undog aus Restbeständen.
Super lecker!
In diesem Jahr hab ich sogar noch die Burning Hand gesehen, zu der Zeit war ich letztes Jahr schon im Bett. 😉
Die Wildcard fürs Festival 2018 ist auf jeden Fall bestellt, im Falle unsere Tickets wieder verschenkt werden. Ik freu mir.
Zum Geburtstag hab ich von meinen Schwestern ne Einladung zum Konzert von Glasperlenspiel erhalten, welches ein Meet’n’Greet beinhaltet hat.
Leider musste eine Hälfte meines Schwestern-Duos absagen aus gesundheitlichen Gründen und als „Ersatzfrau“ konnten wird Fräulein B. gewinnen. Da sie auch letzte Woche Geburtstag hatte, wurde sie natürlich spontan eingeladen. =)
Mit dem Treffen-Ticket konnten wir vor dem Konzert noch mit den beiden Frontmitgliedern etwas quatschen und Fragen stellen wie zBsp „Warum singt ihr von 56 Wochen?“ (Die Frage hat bestimmt noch gaaaar nie jemand gestellt 😉 )
Das Konzert war überraschend rockig und echt toll. Kann ich sehr weiterempfehlen! Danke an meine Schwestern und an unsere spontane Ersatzfrau! Der Abend war echt lustig =)