Hurts – Unplugged und passend zum Hochzeitstag

Für unser Hochzeitsapero hat mein Holder vor einem Jahr ein superschönes Wir-zwei-Video erstellt.

Dabei hat er auch von Hurts das Lied „Stay“ eingebaut:

 

Also hab ich mich natürlich sehr gefreut, als ich für die Energy Live Session zwei Tickets für das Hurts Unplugged Konzert in Zürich gewonnen habe, das drei Tage vor unserem ersten Hochzeitstag stattfinden sollte.

Juhui!!

Das Konzert war echt toll und wir haben seit Anfangsjahr erst das zweite Mal zusammen „Ausgang“ gehabt, wie uns bei der Hinfahrt bewusst wurde. Das erste Mal war ein Kinobesuch für „Guardians of the Galaxy Vol. 2“

Obwohl es natürlich auch hier viel zu viele Handys gab, die den Blick auf die Bühne etwas getrübt haben, war die Band einfach mega. Der Sänger hat eine einfühlsame Stimme und daher immer mal wieder einen Gänsehautmoment.

Da mit dem Konzert das neue Album vorgestellt wurde, haben wir auch neue Tracks entdeckt.

Für mich jetzt schon ein Hit ist Beautiful Ones, obwohl mich der Clip irgendwie immer wieder erschreckt, wenn ich ihn laufen lasse:

Eine Band, die ich auch ein drittes Mal besuchen würde 😉

Robbie Williams und sein Hintern

Am Samstagabend war ich anstatt am Energy Air 2017 im Stade de Suisse (für das ich übrigens Tickets gehabt hätte und verschenkt habe) am Robbie Williams Konzert im Letzigrund.

Da ich mit keinen grossen Erwartungen an das Konzert gegangen bin, war ich echt positiv überrascht.

Bei Ankunft am Stadion war erst mal ein Chaos. Es gab gefühlte 10 Reihen zum Anstehen und eine Ecke mit Getränken und Essen. Leider nichts für ein armes Veganerlein, da nur Burger und Cheesburger angeboten wurden. Meine Schwester hatte noch einen Apfel in der Tasche, der bei der Eingangskontrolle eh hops gegangen wäre und daher von mir beim Anstehen vertilgt wurde.

In der Schlange dann auch das lustigste Gespräch des Abends. Eine Frau links neben mir schaut mich an und fragt, ob es mich stören würde, wenn sie neben mir Eine rauchen würde.

Meine Antwort war, das es für mich völlig ok sei, da meine Schwester rechts neben mir auch am Rauchen sei.

Ihre Antwort „Ah gut, hätte ja sein können das sie so eine Vegetarierin oder Veganerin sind….“

Ich erst mal verwirrt. „Jaaaaa…. Bin ich…. Aber was hat das mit ihrer Zigarette zu tun?“

Nach dem ich ihr erklärt hatte, das sie mit ihrer Zigarette machen kann, was sie möchte, und ich trotzdem auf tierische Produkte verzichte, gab es ein spannendes Gespräch, in dem sie es eigentlich toll fand, wenn man sich vegan ernährt. Meistens ist es halt eben dieser „Ich könnte das nie…“. Wenn ihr lieben Leutchen wisst wie viele Veganer diesen Satz selber schon gesagt haben und trotzdem den Wechsel geschafft haben 😉

Beim Eingang wurden wir auf Herz und Niere geprüft, oder auf jeden Fall ob unsere Taschen klein genug wären. Meine Schwester konnte ihre A4 grosse Tasche zu einer A5 kleinen Tasche zusammenfalten, was für ein Glück. Ich hatte nur meine Bauchtasche dabei und musste gar nicht mit einer Diskussion rechnen.

Unsere Sitzplätze waren toll. Bester Blick auf die Bühne, keine grossen Menschen in der Reihe vor uns, welche stehend im Weg gewesen wären und ein Dach über dem Kopf. Dazu zwei Badetücher, welche als Sitzpolster und Arschwärmer funktioniert haben, perfekt!

Die Vorband „Erasure“ fand ich nicht sehr ansprechend, aber das ist wohl Ansichtssache. Daher konnte ich in aller Ruhe noch ein paar Pommes holen, damit ich auch noch etwas „richtiges“ gegessen hatte.

Die Idee, das mit Kranen die LED Wände „plakatiert“ wurden fand ich als IT’ler, der im Bereich Digitale Wände arbeitet, super gelungen.

Das Konzert von Robbie war dann auch der Knaller. Ich muss gestehen, ich hab seinen Hintern verpasst und es ist mir egal 😉 Die Medien hatten genügend Fotos zur Hand =)

Der Herr hat eine sehr sympathische Art und war überhaupt ein Typ von nebenan und kein Weltstar. Also, Welt ohne Amerika natürlich. Ich mag den Britischen Akzent und die Tatsache, das er nicht perfekt sein muss.

Sein Lied „Love my Life“ ist für mich eine Krümel-Hymne, denn genau das wünsche ich mir für unseren Kleinen.

Und der Titel seiner Tour „The Heavy Entertainment Show“ passt perfekt. Wird wurden sehr gut unterhalten.

Am Anschluss an das Konzert haben wir gleich einen Bus erwischt und sind dann auch bei Zeiten wieder am HB in Zürich gestanden. Was für ein Glück, denn die Rückfahrt nach Bern war für meine Schwester dann auch ein grösseres Projekt, als einfach nur in den direkten Zug zu steigen.

Wir sind aber beide gut wieder zu Hause angekommen und ich hatte noch länger ein Summen diverser Hits in den Ohren. Und mit gesummt..

 

Hier noch ein paar Bilder vom Konzert

Tage, die es nicht geben sollte

Der 20. Juli 2017 gehört für mich in diese Kategorie.

angefangen schon um 01:30, als unser Krümel sich und uns mit lautem Geschrei aus dem Schlaf geholt hat. Nachdem auch wirklich alles versucht war, war klar, Krümel geht es nicht gut. Nur wie gut/schlecht?

Fieber hatte er noch nicht, aber schon ziemlich Temperatur. Da ich sowieso viel schlechter schlafen konnte als mein Holder, hab ich mich mit Krümel auf dem Sofa breit gemacht und nach Stunden konnte ich den Schatz mit Zeitung lesen auf dem Handy zum einschlafen bringen.

Am Morgen als erstes nochmals Fieber messen und nun war er bei 38.6°..  Also gleich mal den Arzt anrufen, bemerken das dieser Urlaub hat und dann bei der Notfalldienst Kinderarztpraxis zu hören, das man um 07:30 noch viel zu früh zum anrufen ist. Ahh…. Entschuldigung wenn ich NOTFALL als 24/7 Thema betrachte. Egal

Ich bin dann trotzdem ins Büro um am Morgen die Woche abzuschliessen, damit ich den Nachmittag frei machen kann, weil ich erstens ne Freinacht hatte und zweitens ein krankes Kind zu Hause hatte.

Nach dem ich am Nachmittag wieder zu hause bin und unser Kleiner vom Doktor die Diagnose Mittelohrentzündung erhalten hat (ich bin überzeugt, wenn es die Hölle gäbe, JEDE Mutter auf dieser Welt würde ihre Seele verkaufen, beim ersten Mal wenn ihr Kind krank ist und so fürchterlich weint, das ihr Herz in tausend kleine stücke zerbricht, nur damit ihr Kind sofort wieder gesund ist und keine schmerzen erleiden muss)

 

Am Abend ist dann das nächste Unnötige in den Medien zu lesen …

Der Sänger von Linkin Park, Chester Bennington, hat sich das Leben genommen.

Was für ein Sch…..!

Für mich ist eine Welt zusammengebrochen…

Danke das ich euch im 2014 nochmals am Greenfield sehen durfte!

Danke für alles, was ich dank euch erleben und fühlen konnte.

Ruhe in Frieden Chester.