blutbad oder „Wie baut man ein Autoradio ein?“

SUNTIG *smile*

nachdämi doch gester so mega früeh im bett bi gsi,  (e tag wo ni mi tag isch chani ou früehch is bett, de isch eher morn u aues isch wider  viel besser) bini hüt halt derna ou biz „früehner“ uf, als e suntig normalerwis wür zuela.. =) 

emu, nacheme gemütleche zmorge bi mim mami im bett.. „i mag ni tische u du ni usem bett cho, isch guet wenis zmorge as bett bringe?“ (vorteil bi dere methode, ds gsou isch i ihrem bett u mä cha tv luege) =) 
beidi churz tagesablouf abriss gmacht… 
fazit: mier träffenis äuä eifach uf di sibne wider dehei zum znacht.. =)) 

mis mami de mau richtig feriemäss abdüset. u ig richtig bärn, is migros.. =) 
im migros ga glace (STANDARD) u m-budget drinks hole u gschwing i kreisi loeb (dä heisst gloub gar nüme so imfau ivi 😉 ) emu witers richtig bösinge.. =) 
i mim zwöite dehei zwüschestop gmacht, wöui gwüsst ha mis 2te Ich isch ni ume uni cha ga überraschig zwäg mache..  di hani ja scho ewigkeite nüme gseh *snif*

de witers uf schwarzeburg zu housi.. hani schön brav gseit chöm de ufe,abm mittag.. also gemütlich 20 ab 12i uf dr matte gstange.. 
bi üs ufem program isch BOXE IBOUE INE MICRA gstange *fröi*

abr natürli zersch chle plegere u tv luege, resp dvd lose 😉 
de hurti abe zum outo, chle driluege u so.. gschäftig usgseh… 
housi bemerkt grad mau eis, das dr kolleg no si outo schlüssu het u dasmer dä ev söt ga hole..
oke, de cha ig ja guet di hingere sitze wider ufenä….

****ACHTUNG, BLUETBAD ERZÄHLIG*** (nüt für nid bluetläsend verträgendi mäge) ****
auso, eswie hanis gschaft, derte wo normalerwis di hingere sitze iraste u so mi finger dri ds ha u drane ds zieh.. natürli sehr ungsung, wini festgstellt ha, wöu genau das hägli dert ine hetmer näre rächt leid dr finger verschlitzt.. (geils wort 😉 ) 
ig mi finger em aluege.. „öhhhhhhhhhh, kul, lu mau, höne töif.. ühh, das blüetet ja deftig..“ (housi näbedra em telefon „du, mir chöme näre, muess gschwing öper ga verarzte..“)äuä verarzte, chle abputze, de isch guet.. ev pflästerli..“ …. „lu mau, s tropft scho fasch… oke, pflaschter wär ächt ke seich..“ …. „ohoh, es tropft tatsächlech…“ *beidehändevolerbluthab* 
hihi, de mau chle abgwäsche das vile bluet u mi vom dokter hans la verarzte.. het ja gar nüme wöue höre mit schüü gä 😉 

hihi, erschti chriegswunde gha, bevormer überhoupt gstartet hei =) 

*****FERTIG BLUETBAD 😉 *********

auso hurti zu housi kolleg u derte schlüssu hole, dasmer sis outo chöi wäg stelle u mit mim id garage ine.. u näre isches los gange:

start: 13:56
mau hinger boxe nomau gchert.. logisch odr, we ig chume mau zersch aues wider chere.. de mau gmüetli afa kabel zieh u so… 
plötzli schället hinger im kofferrum es natel.. mier luegenis verduzt a u luege derte ines seckli.. ds alte natel vo mire mam isch drine.. i runzle d stirn u nimes use.. het no komisch glüchtet.. de klapis us.. schwarz.. tot… hö? 
überlegeni nomau.. das isch doch ds alte natel vo mire mam.. wiso lütet das?
luegeni dri.. het ja ke sim charte dine… schreg.. 
du hesch o ghört wis glütet het?“ – ja, du o?“ „ja…“ (mier hei das näre ignoriert, ob das natel itze besässe isch odr nid 😉 ) 

witer im tegscht… emu nach bizeli chnorze, simer scho ds vierte ums outo gstange u äntli fertig gsi.. (ds chnorze isch nur uf ds schrube azieh mit lädiertem ziegfinger mire sits bezoge gsi.. au anger hei ihri sach guet gmacht 😉 )
isch gloub öpe e stung gsi, hei nüme uf d uhr gluegt.. =) 
Nachdäm d alag no uf volle pulle teschtet isch worde… 3 doors down und „masters of randalz“ simer dr meinig gsi es tönt angers geil.. (emu ig 😉 )

si de ufe ds vierte vore tv ga siegfried luege… jaja, lustich war es … 
gmüetli no chle umegsiffet u nichtsmer gedan… 

jaja… =) 

nach bizeli siffe, nichtstun, dürüm ässe u DSDS luege bini de eis ufe heiwäg u has no vor dr match fluet über d outobahn gschaft… 
u ja, itze hockeni dehei, miteme risige verband ume finger, wöu das plöde pflaster doch ni glängt ha u bi erstunt, das mi finger immerno so blüetet…
hihi, defür chani morn mit chriegsverletzige plagiere *stoltzbin*

hani nämli grad beschlose, sone kampf nimi no meh uf, outo usenang nä u so fägt ja wi sau.. 😉 
dahär, guet nacht a alli u hei, häbet ke finger is outo irast teil loch vode hingersitze.. sisch gfährlech 😉 

edit: u ds wichtigste hani ja no vergässe… =)
==> pünktlech em 10 vor sibni dehei gsi u gmüetlech em sibni no mit mim mami chöne znacht ässe… höhö, das isch gloubs sälte bi üs und drum erwähnents wärt..  nomau zum säge, lustige tag gsi.. (u überlegemer scho wider, wiso dasi kes bild vo mim finger ufelade.. auso, bim dritte alouf wärs de e luti überlegig wärt 😉

Die Geschichte eines Orangensaftes

Es war einmal vor langer, langer Zeit, ein kleiner Orangensaft. Er stand im Regal in der Migros neben vielen anderen kleinen Orangensäften. Doch dieser Saft war anders. Er war ganz traurig und fühlte sich, trotz der Gesellschaft der anderen Säfte sehr, sehr einsam. Die anderen Orangensäfte konnten ihn nicht verstehen und wollten ihn trösten, indem sie ihm erzählten, dass es ihm doch an nichts mangle. Aber der kleine Orangensaft liess sich nicht vom Geschwafel der anderen beeinflussen. Er hörte in seiner Verzweiflung gar nicht mehr zu. Andauernd schaute er verstohlen zum Regal gegenüber. Diese prächtigen Colaflaschen benied er wirklich. Ständig träumte er davon auch mal so toll zu sein. Der Gedanke an Kohlensäure in seinem Innern liess ihn nicht mehr los. Da er aber genau wusste, dass dies niemals möglich sein würde, versank er noch tiefer in seiner Verzweiflung und im Selbstmittleid. Mit der Zeit wurde sein Verlangen eine Cola zu sein einfach zu gross. Er schnappte sich seinen Strohhalm, der noch an ihm klebte und funktionierte diesen um in einen Füller. Anschliessend rekelte er sich, bis er sich den Kassenzettel vom anderen Regal ergattern konnte und setzte auf:
„Liebe Welt, liebste Orangensäfte und Orangensäftinnen, liebe Lageristen und Lageristinnen. Dies ist der wahrscheinlich einzigste Abschiedsbrief eines verzweifelten Orangensaftes, den sie je gesehen haben und je sehen werden.
Ich halte dieses Leben hier im Regal einfach nicht mehr aus! Ich sehne mich mehr nach Kohlensäure, als ihr euch überhaupt vorstellen könntet. Und mit jedem Tag wird das Verlangen stärker. Es zerreisst mich und meine Gedanken kreisen ununterbrochen nur noch um dieses eine Thema: ICH WILL EINE COLA SEIN!!! Da ich leider keine guten Beziehungen zu Rechtsanwälten oder Notaren habe, setze ich mein Testament auf diesen Kassenbon. Ich möchte meinen gesamten Besitz, das heisst, meinen Strohhalm, meinem besten Freund, dem grünen Textmarker, der im fünften Regal von hinten lagert, vermachen. Nicht der Wertzählt, sondern nur, dass ich ihm viel verdanke und somit meine Dankbarkeit ausdrücken möchte. Es tut mir leid für alles!
Ich habe euch alle lieb!!! Küsschen und danke für alles!
Ich velasse nun diese Orangensäfte, dieses Regal, diese Migros, diese Welt, dieses Universum und erlöse mich somit von meinem immer grösserwerdenden Schmerz.
In Liebe, euer kleiner Orangensaft.“
Und sodann er das letzte Wort gekritzelt hatte, stürzte er sich in die Tiefe.
Sein Saft verteilte sich 6 Regale tiefer auf dem ganzen Boden und man roch förmlich seine Erleichterung.
Wir denken nun alle an ihn, den kleinen Orangensaft, der uns immerwieder vor augenführt, dass wir niemals mit dem zufrieden sind, was wir sind oder haben.

Denkt zwischendurch an ihn und überlegt, was ihr alles an Reichtum und innerem Wert besitzt 😉 

(Original geschrieben von spoliatrix, in Erinnerung an eine vergangene Ascom Zeit)

Märlistung..

Geschichte für Sandy
frou trifft ma, verliebtsech, ma het nie zyt, frou vergisst ma, ma cha frou ni vergässe, het plötzlech zyt, frou wot ma wider gseh, ma cha plötzlech nüme telefoniere (achtung itze chunt dr unrealistisch teu) frou probiert immer wider, ma cha plötzlech telefoniere, wöu natel wider geit, sig kabutt gsi, frou trifft ma, ma isch glücklech frou ds gseh, frou isch glücklech ma ds gseh.. kuss, schnitt, häppy änd…

Version vor Sandy
frou trifft ma. Beidi verliebe sich inenang. Fertig