Fräulein Spinnenohrring oder Schläckzüghäx

Da soll mal einer behaupten, das Tattoos stechen keine Kunst sein.

Als ich vor ein paar Jahren im Sept auf der Facebook Seite meiner Stecher den Aufruf für ein Halloween Tattoo mit diversen Wannado’s gesehen habe, musste ich mich sofort melden. Den die Vorlage hab ich während der Überarbeitung meines Efeus jedes Mal angehimmelt und mich gefragt, wie das fertige Tattoo danach wohl ausgesehen haben mag.

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Meine Stecherfrau Sirpa hat aus der gekritzelten Vorlage Freihand das Bild unten erstellt. Und auch wenn wir uns über den Namen des Mädels nicht einig sind, Sirpa nennt sie „Fräulein Spinnenohrring“ und ich meine „Schläckzüghäx“, bin ich total happy mit dem Bildchen.

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Sirpa findet man übrigens in Winterthur bei der Freibeuter Crew und sie hat immer wieder tolle Wannado’s oder zeichnet aus deinen Ideen etwas spannendes.

Probier es aus und lass dich von ihr stechen!

Achja, zur Info: Copycat geht gar nicht. =)

Was für ein Wochenende…

Da ich Freitags etwas länger als geplant im Büro war, konnten wir unseren Wochenendeeinkauf nicht schon am Freitag Abend erledigen. Gereicht hat es nur für den nötigen Naschzeugs-Auffülleinkauf im Coop, in welchem wir irgendwie tatsächlich immer nur ungesundes und Süsses einkaufen.

Auf jeden Fall mussten wir den Einkauf fürs Wochenende am Samstag Morgen nachholen.

Um 8:30 hat es meistens noch nicht so viele Menschen im Einkaufscenter, so das wir um 09:30 schon wieder gemütlich zu Hause sitzen und endlich frühstücken können. Nach dem Frühstück ist es schon sehr warm und da wir erst gen Nachmittag an den #RooftopDayWinterthur im Blockfeld Winterthur wollen, haben wir noch Zeit.

Also ab ins Schwimmbad.

Seit ich hier in Winterthur wohne, hab ich noch keines der Schwimmbäder von innen gesehen. Als erstes fanden wir vor dem Schwimmbad Geiselweid gar keine Fahrrad Parkplätze, was uns schon mal sehr erstaunt hat. Es gibt nicht so viele Parkplätze für Autos und mit dem Rad ist man in Winterthur ja schnell irgendwie überall. Nach dem wir die Fahrräder im Velounterstand der Migros untergestellt haben, sind wir hinter den Hunderten von Leuten vor der Kasse angestanden. Im Schwimmbad haben sich die Leute überraschend gut verteilt. Nämlich alle bei den Becken und wir am anderen Ende der grossen Wiese. Toller Platz und noch keine Leute.

Nach ein paar Stunden wird auch der Platz ganz hinten recht voll, wir sind schon wieder müde (es ist ja auch heiss), haben uns schon einmal im Becken abgekühlt (immerhin) und das Restaurant erfolgreich getestet (die Pommes und der Crispy Chicken Burger sind super lecker!)

Daher machen wir uns auf den Heimweg, zum kurz kalt duschen, Klamotten wechseln, ein Eis zu essen (mein Holder ist bereits beim dritten) und radeln direkt weiter ans Apero vom Blockfeld. Das Blockfeld ist aktuell noch eine Baustelle. Dort wo diese Baustelle jetzt ist, wird im September eine neue Boulderhalle eröffnet. Und genau diese Baustelle durfte man am Roof Top Day von Ronorp besuchen.

Blockfeld

Da wir uns nicht sehr viel von der Boulderhalle vorgestellt hatten, war es sehr interessant zu sehen, was alles geplant wird. Mein Holder und ich sind uns einig, das wir die Halle bestimmt ausprobieren werden, schon nur weil diese 1. bei uns um die Ecke ist, 2. die Sportart spannend aussieht, und man schnell merkt, ob man die Kraft und der Wille hat um weiter zu kommen und 3. weil die Leute da total nett waren.

ich fühle mich grad bei solchen Anlässen immer irgendwie unwohl, weil man nicht weiss, sind das jetzt alles Freunde von denen die da arbeiten, oder gibt es auch solche wie wir, die keiner kennt. (Diese Frage wurde von dem Herrn, der sich zu uns gesetzt hat, mit dem Freibier in der Hand, der Freiwurst im Mund und der frage „Um was geht es hier eigentlich? Aber danke für die Wurst..“ relativ schnell beantwortet…)

Aus dem geplanten „Mal vorbei gucken“ wurden etwas mehr als 2h, in denen wir nette Menschen treffen und uns gut unterhalten haben.

Dabei hab ich die Rons von Ronorp verpasst, durfte aber eines der „I * Ron“ Shirts mit nach Hause nehmen.

Es gab super schönen Kuchen (mit grün!!!) ((der auch lecker war, wie ich aus erster Hand erfahren konnte), tolle Guacamole-Pizza mit Oliven und auch sonst ein hammer schönes Apero Büffet. Schade waren wir nicht so hungrig =)

Nach dem Besuch an der Blockschau, ging es wieder nach Hause. Unsere Katzen mit nassen Tüchern abkühlen („Die fanden es gaaanz toolll“ *sing*) und mal wieder kalt duschen.

Danach etwas schlafen/lesen und das Abendessen planen.

Nach dem Abendessen geht es weiter in die Uberleb.bar im Kraftfeld. Und weil um 21:15 der Bär noch nicht steppt, gibts kurz einen Drink um danach weiter an den Nachtbazar zu ziehen. Hier gibt es nur Ohrringe, oder fast nur (O-Ton Nadine). Und weil ich meine Ohrringe seit meinem 15 Geburtstag nie mehr gewechselt habe, brauche ich keine neuen Ohrringe. Also ist der Nachtbazar schnell mal durchgeschaut. Dann gibts als Dessert noch ein Corned Pasties mit Apfel und Mandeln, damit wir den weiten Weg vom Kraftfeld bis zum Nachtbazar nicht umsonst gegangen sind (ca 3min hin und nochmals 3min wieder zurück.. =) )

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Also wieder ins Kraftfeld, ein, zwei Drinks kippen und um 23:40 schon müde zusammen packen und sich auf den nach Hause weg machen. Lustig, was man an einem Samstag Abend/ Nacht alles sieht, wenn man vom Lagerplatz bis zum Endlikerquartier spaziert. Boxer – kurz vor dem Kampf, Leute im Gebüsch – die Tannenzapfen oder ähnliches suchen, der Bus – von hinten, den Mond – riesengross und farbig und doch so weit weg.

Es ist schon nach Mitternacht, als wir bei uns zu Hause angekommen sind. Wir sind müde und völlig erledigt von dem ereignisreichen Tag, an welchem wir nicht nur die normalen Einkäufe getätigt haben, nein, wir waren ja auch in der Badi, haben das Blockfeld Areal ausgekundschaftet, durften unsere Katzen feucht machen, waren in der Ueberleb.bar (zweimal), haben den Nachtbazar besucht, welcher nicht sehr spannend war und sind dann auch noch zu Fuss nach Hause.

In diesem Sinne, frohen Wochenstart –  der Montag ist zum Glück schon fast vorbei. Und auf ein ruhiges, nächstes Wochenende!

Albanifest in Winterthur

Ich bin kein Freund des Albanifestes in Winterthur, einfach weil mir Stadtfeste immer als Entschuldigung für jeden erscheinen, sich sinnlos zu besaufen. Klar, das ist ein fieses Vorurteil. Ich mag auch keine grossen Menschenmengen, (ich fände auch die Streetparade sehr viel toller mit weniger Menschen, dafür wieder mehr Lala-Trance… Das wäre dann aber ein anderes Thema) und da das Albani das grösste jährlich wiederkehrende Stadtfest in Europa ist (laut Wikipedia) ist eine grössere Ansammlung von Personen wohl irgendwie unvermeidlich.

Auf jeden Fall vermeide ich es tunlichst am Freitag Abend oder Samstag Abend in die Stadt zu müssen.

Trotzdem wage ich ab und an den Eintritt in die Albani Welt. In diesem Jahr am Sonntag Nachmittag. Eine angenehme Zeit, den sehr viele alkoholisierte Menschen sieht man noch nicht/nicht mehr.  Und doch ist die Stadt voll. Das sieht man schon vor dem Festivalgelände, denn überall stehen Fahrräder, und man muss sich als Fussgänger schon mal seinen Weg suchen.

Ohne grossen Hunger von Zuhause los, riecht es an allen Ecken nach leckerem Essen. Schon nach 5min grummelt der Magen und wir suchen nach einem geeigneten Essensstand.

Zuerst finden wir aber einen Tombola-Stand und ich als Fan von Glücksspielen, muss natürlich ein bisschen Geld liegen lassen. Bei der Frage Risiko oder sicherer Gewinn wird es schwierig. Am Greenfield hab ich mit der sicheren Methode zwei DVDs gewonnen, die nicht wirklich zu gebrauchen sind. Aber kein Gewinn ist auch blöde. Heute mal auf Risiko. Und tatsächlich, eines der Lose hat einen Gewinn drin. „Hoffentlich keine DVD, hoffentlich keine DVD.. Und auch keinen Staubsauger, sonst muss ich den durchs Getümmel schleppen… Aber am liebsten keine DVD…“

Gewonnen haben wir das da:

Minnie Maus Lampe
Eine drahtlose Minnie Maus Lampe

Dafür haben wir in diesem Jahr Pech mit dem Essen. Wir sind an einem Indischen Essensstand, der von Osteuropäern geleitet wird, welche weder freundlich bedienen, noch an den Kunden interessiert sind. Zudem ist das Essen kalt und zu scharf (nicht so bestellt =) ) und das „mit Brot“ ist ein halbes Stück labriger Tortilla. Schade, wenn man bedenkt, das man sogar Trinkgeld gegeben hat, und der Verkäufer das stillschweigend „nicht bemerkt“ hat.

Als Trösterli gibt es Apfelküchlein,  die gleichen aus, das der erste Stand ein Reinfall ist. Super lecker und sehr freundliche Bedienung!

Nach einer Runde durch die Stadt und dem Mittagessen hatten wir auch schon genug von den vielen Leuten und haben uns wieder in unsere kühle Wohnung zurück gezogen.

Aber wir waren da.

Und ich glaube, ich verpasse nichts, wenn ich nur alle paar Jahre mal beim Albanifest vorbeigucke. Die Stadt wird in der Menge nicht bemerken, das ich fehle. Und das ist auch gut so. Den Winterthur weiss ganz genau, wie es Feste zu feiern hat. Auch ohne mich.